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 Die Ankunft der Elfen auf Sturmbergen

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Hexenherz
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BeitragThema: Die Ankunft der Elfen auf Sturmbergen   Fr 18 Okt 2013 - 16:53

Es ist nun bereits mehr als 600 Sommer her, daß unser Volk sich mit 3 Schiffen aufmachte, um das Meer der fallenden Sterne zu erkunden. *der kleine Elfenjunge Taylan sitzt auf dem Schoss des alten Elfen Lomelas und sieht ihn erwartungsvoll an. Lomelas seufzt leicht, hat er Taylan diese Geschichte doch schon mehrfach erzählt. Aber dann schmunzelt er und fährt fort.*
Nach mehreren Zehntagen auf dem Meer erreichten wir eine kleine Inselgruppe und wir erkundeten diese. Auf einigen konnten wir schon vom Wasser aus erkennen, daß sich dort bereits Siedlungen befanden doch dann entdeckten wir ein kleines Eiland, welches unbewohnt schien. Auch nach der zweiten Umrundung der Insel hatten wir noch keine Ortschaften ausgemacht und so gingen wir im Westen der Insel an Land. Es war eine wunderschöne, klare Nacht, in der wieder viele Sterne vom Himmel fielen und so tauften wir unser neues Zuhause La'angar (frei übersetzt: goldenes Glitzern in der Nacht). *Lomelas hält einen Moment inne und trinkt einen Schluck Wasser.*
An Land angekommen kamen wir in einen alten Wald, der uns wie geschaffen erschien, dort eine Ortschaft aufzubauen. Doch vorab schickten wir Späher über die Insel. Lange Zeit waren diese unterwegs und in der Zeit begannen wir mit dem Aufbau von Rua'ren. Du weisst, das ist die Siedlung unseres Volkes auf der grossen Insel, nicht wahr? *Lomelas wendet sich an Taylan, der eifrig nickt.*
Nun, als die Späher zurückkehrten, berichteten sie von einer Menschensiedlung weit oben im Nordosten, fast schon im Gebirge, welches wir vom Meer aus hatten ausmachen können, nicht jedoch diese Ortschaft. Wir waren etwas überrascht, doch dann erfuhren wir, daß die Menschen schon lange dort leben würden. Ihr Volk bestand aus Jägern und Sammlern, freundliche Menschen, die unsere Kundschafter friedlich begrüsst hatten. Ihr kleines Dorf in den Bergen hatten sie Iysenfeld getauft. Wir sahen also keinen Grund, diese Insel wieder zu verlassen und so fuhren wir mit dem Aufbau von Rua'ren fort. Aber nun ist Schluss für heute, morgen erzähle ich Dir weiter. *Lomelas setzt den Kleinen auf den Boden und erhebt sich.*



Noch kaum ist die Sonne aufgegangen, als der kleine Elfenjunge wieder die Stufen zum alten Baum hinaufstapft, in welchem er Lomelas weiss. Dieser schmunzelt in sich hinein, als er den Kleinen sieht und er lässt sich mit ihm zusammen auf einem grossen Kissenstapel nieder.
*Es vergingen viele Jahre, als ich mit einigen anderen beschloss, dies kleine Inselchen zu erkunden, welches wir bei der Umrundung der Insel vor der Westküste entdeckt hatten. Wir bestiegen einige kleine Boote und machten uns auf den Weg. Das Meer war ruhig und sanft und so tauften wir diese Insel Dar'shaseh (frei übersetzt: Land im ruhigen Meer). Wir waren sehr überrascht, als wir hier Pflanzen und Tiere vorfanden, die wir auf der grossen Insel noch nicht gesehen hatten. Wir wurden uns einig, auch hier eine Ortschaft zu errichten und so begannen wir damit, Material von La'angar herzuschaffen. Langsam aber sicher errichteten wir uns dann hier auch eine Heimstatt. Doch dann geschah das, womit wir eigentlich schon seit Jahrhunderten gerechnet hatten ... durch unsere Teleskope sahen wir Schiffe der Menschen, die auf La'angar zu hielten. Sie ankerten vor der Südküste und fuhren mit Booten an Land. Als sich die Schiffe Tage später immer noch vor der Küste befanden, schickten wir Nachricht an unsere Brüder und Schwestern in Rua'ren, um sie auf die Ankunft von Menschen vorzubereiten. Von hier aus beobachteten wir weiter. *der alte Elf lehnt sich ein wenig zurück und schliesst die Augen, wohl ganz in der Vergangenheit versunken. Dann berichtet er weiter*
Unsere Späher berichteten von etwa 100 Menschen, die an der Südküste eine Ortschaft errichteten. Sie fällten Bäume und bearbeiteten Steine und es verging nicht viel Zeit, als ein kleiner Ort errichtet war. Von Stund an fuhren die grossen Schiffe fort und kehrten nach einiger Zeit zurück, ganz offensichtlich holten sie Waren und Güter her. Doch noch hatten die Menschen von der Anwesenheit unseres Volkes nichts bemerkt. *Lomelas richtet sich auf und reckt sich ein wenig* Aber nun ist erst einmal wieder Schluss. Von dem ersten Zusammentreffen mit den Menschen berichte ich Dir ein anderes Mal.


In den letzten Tagen hatte Lomelas Arbeit vorgeschoben, wenn der kleine Junge im grossen Baum erschienen war, um die Geschichte weiterzuhören. Doch nun konnte er nicht mehr anders, auch Elfenkinder können durchaus hartnäckig sein. *Unsere Späher durchstreiften die Insel, ständig auf der Hut und ständig auf der Suche nach neuen Erkenntnissen über unsere neue Heimat. Sie berichteten von den Riesen im Nordwestgebirge, von scheusslichen Kreaturen in den Sümpfen im Osten. Auch fanden sie Hinweise darauf, daß sich weitere Elfen auf der Insel aufhalten mussten. Doch da diese noch keinen Kontakt mit uns aufgenommen hatten, respektierten wir ihren Wunsch nach Ruhe und Abgeschiedenheit.
Es vergingen 12 Sommer nach dem ersten Eintreffen der Menschen, als weitere Schiffe im Süden der Insel vor Anker gingen. Wir machten uns auf Streit und Kämpfe gefasst und beobachteten genau. Doch es kam zu keinerlei Auseinandersetzungen unter den Menschen.
Eines Tages bemerkten unsere Späher, daß eine kleine Gruppe von Menschen sich auf den Weg nach Nordwesten gemacht hatte, es würde nicht mehr lange dauern, bis sie Rua'ren erreicht haben würden.
So gaben sich unsere Brüder zu erkennen. Die Menschen, bewaffnet bis an die Zähne, zogen sofort ihre Schwerter, doch der Anführer bedeutete ihnen, diese wieder wegzustecken. Er war ein sehr junger Mann, fast noch ein Kind, doch anscheinend besass er Autorität und so gehorchten ihm die Männer. *Mein Name ist Christopher Rackham* stellte er sich vor und verneigte sich leicht. *Wir sind in friedlicher Mission unterwegs, diese Insel zu erkunden.* Von eben diesem Christopher erfuhren unsere Brüder dann, daß die Menschen sich einen Anführer erwählt hatten, der sich im Westen der kleinen Ortschaft, genannt Sturmbergen, eine Residenz hatte erbauen lassen und nunmehr als Fürst die Geschicke leitete. Sein Name lautete Viktor von Schattenfels. Wir erfuhren, daß er Handel mit anderen Inseln betrieb und daß es den Menschen sehr gut gehen würde. Christopher versprach, daß die Gebiete unseres Volkes respektiert werden würden und zog bald mit seinen Männern weiter.
Wieder vergingen 3 Sommer und es kam tatsächlich zu keinem weiteren Zusammentreffen mit den Menschen. Dann jedoch bemerkten wir, wie viele Soldaten nach Norden in die Berge flohen und auch viele Schiffe wie in wilder Flucht auf das Meer hinausfuhren. Unser Volk hat nie wirklich erfahren, was seinerzeit der Grund dafür war. Auch den jungen Christopher sahen wir nie wieder. Aber all dies ist nun auch schon mehr als 200 Sommer her. *Lomelas streicht sich leicht über die Stirn* Viel ist seither passiert und nicht alles war gut. Aber nun muss ich wirklich mit meiner Arbeit fortfahren, mein Kleiner.* *Thar.* der kleine Junge hüpft von seinem Schoss *Namaarie*
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