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 Geschehnisse in Sturmbergen

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Hexenherz
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BeitragThema: Geschehnisse in Sturmbergen   Fr 18 Okt 2013 - 16:34

Das Ende der Taverne *Zur schwarzen Rose*

Feuer im Hafen!!! laut hallte die Alarmglocke durch Sturmbergen, welche Faen schon von weitem vernahm. Kurz innehaltend sah er in die Richtung als ihm auch schon ein sachter Donner erreichte und eine dicke schwarze Rauchwolke über dem Hafengebiet erschien.

Was zu Teufel …. Stumm und starr sah Faen der Rauchwolke nach die sich immer weiter in den Himmel schraubte. Fische und Angel fallen lassend eilte er so schnell er konnte in Richtung Hafen. Schnell erreichte er ihn und was er sah ließ seine schlimmsten Befürchtungen wahr werden. Die Rose brannte lichterloh. Erste Versuche wurden unternommen Eimer und Löschketten zu bilden. Die Garde in heller Aufregung dazwischen um zu versuchen die Bemühungen in geordnete Bahnen zu lenken, aber ein Blick genügte ihm um zu erkennen das hier jede Hilfe zu spät kam. ... nicht bei dem was sich alles in der Rose befand.

Er rannte dann zur südlichen Eingangstür um sie öffnen… keine Chance. Ohne nachzudenken nahm er Anlauf und rammte mit aller Kraft die Eingangstür mit der Schultern aus den Angeln und landete mit den Bruchstücken im Eingangsbereich der Rose. Infernalische Hitze und Rauch schlugen ihm entgegen als er sich mühsam aufrappelte. Vor ihm stand der gesamte Raum in Flammen, Fensterscheiben platzten mit lautem Knall und Teile der Decke brachen ein. Der Tresen vor ihm verbreitet eine ungeheure Hitze ohne in Flammen zu stehen

… keine Flammen, diese Hitze, seine Gedanken rasten….

Bei den Göttern nur das nicht !!! Wie von Dämonen getrieben rannte er zum Ausgang, draußen angekommen hetzte er nur auf die Helfer zu und schrie… :

"WEG, WEG HIER DAS GANZE FLIEGT GLEICH IN DIE LUFT…."

Eine der schaulustigen Frauen einfach schnappend und mit sich ziehend, rannte er in Richtung Kanal als hinter ihm die Hölle losbrach. Das ganze Untergeschoss flog mit einer donnernden Explosion auseinander. Eine heftige Druckwelle fegte über den Platz und riss alle nieder die sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten und beförderte ihn samt der Frau mit Wucht in das Wasser des Kanals. Grelles Licht über ihm und der Frau die wild strampelnd sich von ihm losriss und schnell nach oben strebte. Zwei kräftige Schwimmzüge und er durchbrach ebenfalls die Wasseroberfläche und sah nur noch den gewaltigen Feuerball am Himmel der langsam verblasste und Trümmerstücke die hier und da vom Himmel fielen. Kurz nur nach der Frau sehend die recht panisch weiter im Wasser planschte strebte er eilig die Kaileiter an und kletterte hinauf. Als er dann über den Rand der Mauer sehen konnte hielt er nur stumm inne

… das was er sah war das nackte Chaos. Menschen am Boden, einige langen nur still da, dahinter die Rose die mit lauten Getöse zusammenbrach. Die mittleren Steinpfeiler brachen einfach weg, explodierten förmlich unter dem Gewicht des Oberschosses. Eine wahre Sturzflut von Wasser, Holz und Steinen kam auf einen Schlag herunter und durchschlug die Bodendecke der Rose und riss den Rest des Untergeschosses mit in die Tiefe. Rauch, Staub und Wasserdampf wallten über den ganzen Platz und hüllten ihn in Dunkelheit.
...dann ... Stille… nur ab und an ein leiser Hilfeschrei oder das Brechen von Holz und das leise zischen verlöschender Flammen. Stumm schloss er nur die Augen und verharrte auf der Leiter, erst ein Schreien und Zerren brachte ihn nach gefüllten Stunden wieder zurück in das Geschehen und er half der Frau die Leiter hinauf

Am Hafen angekommen bot sich Tellia ein schreckliches Bild. Die Taverne *Zur schwarzen Rose* war komplett zerstört worden und auch die anliegenden Gebäude wiesen Beschädigungen auf. Das Schlimmste war jedoch, daß 2 bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leichen aufgebahrt worden waren. *Weiss man schon, um wen es sich handelt?* fragte sie einen der Gardisten leise. Dieser schüttelte den Kopf, berichtete dann, daß man die Verletzten ins Lazarett gebracht habe.
Tellia nickte dankend und sprach mit anderen Gardisten und Zivilisten im Hafengebiet. Doch niemand konnte sich einen Reim darauf machen, was die Explosion verursacht haben könnte.
Richtung des Ortes traf sie auf Destiny, Merian und Alix. Auch diese konnten nichts von Belang berichteten, vermuteten aber, daß er bei der männlichen Leiche anhand der Grösse um den Besitzer der Rose, den Hin Maurin, gehandelt haben könnte.
Mittlerweile dämmerte Tellia etwas und Alix lud alle in die Weinlaube ein, sie wollte das Gespräch in Ruhe weiterführen. Alix schickte einen Gardisten am Ortseingang mit den bisher erhaltenen Informationen zur Residenz.
Tellia, der Dachs, Merian und Alix gingen nur zu gerne in die Weinlaube, dort angekommen traf auch Arlyne ein. Man mutmasste, daß es sich bei den Verursachern der Explosion um die Drachenreiter handeln könnte, schliesslich hatten diese, Tellias Bericht zufolge, bereits einen Anschlag auf die Rose verübt. Erstaunt lauschten die anderen und machten erst recht grosse Augen, als Tellia eine kleine elfische Brosche hervorholte, die sie wohl bei dem ersten Brand der Rose gefunden hatte. *Anscheinend wollte man seinerzeit den Elfen die Schuld in die Schuhe schieben.* schloss sie ihren Bericht. Die Brosche ging von Hand zu Hand, aber niemand konnte Näheres dazu berichten. Schliesslich trennte sich die Gruppe mit dem Vorhaben, weitere Informationen einzuholen.




Mittlerweile war auch der Kommandant der Garde am Hafen eingetroffen, um sich ein Bild von den Geschehnissen zu machen. Er überliess es den beiden Halblingen, vorsichtig in die Ruine einzudringen um nach weiteren Personen zu suchen. Faen äusserte den Wunsch, sich um die Beerdigung der Toten kümmern zu dürfen und er hatte keine Einwände.
Als Merian und Tellia unverrichteter Dinge zurückkehrten, untersuchten sie die Ruine weiter und fanden eine Möglichkeit, weiter nach unten zu gelangen. Wieder waren es die beiden Hin, die als erste hinabkletterten und dann den anderen zuriefen, sie könnten folgen.
Der Kommandant, Arlyne und Destiny folgten und zu ihrem Erstaunen landeten sie in einem noch unzerstörten alten Gewölbe. Vorsichtig untersuchten sie die Gänge und Räume. In einem grossen Raum fanden sie allerleich Apparaturen, die zuerst auf ein alchemistisches Labor hinwiesen. Doch die in grosser Anzahl vorhandenen Fässer und Flaschen liessen genausogut die Möglichkeit zu, daß sie auf eine Schnapsbrennerei gestossen waren.
Arlyne, die in einem weiteren kleinen Raum eine Art Zugkette entdeckte, zog vorsichtig an dieser. Zuerst geschah nichts, doch dann waren von überall her Tropfgeräusche zu vernehmen und schnell bildeten sich Wasserpfützen auf dem Boden. *Raus hier* brüllte der Kommandant und eilig begab sich die Gruppe zu der Stelle, an welcher man in das Gewölbe gelangt war. Unterwegs steckten die beiden Hin noch einige Schriftrollen und Bücher ein.
Draussen angekommen atmeten sie tief ein, doch viel Zeit zum Verschnaufen blieb nicht. Ein gurgelndes Geräusch war vom Hafenbecken her zu vernehmen und als der Kommandant nachsah, wurde ihm schnell klar, daß das Wasser bald das ganze Gebiet unterspülen würde. Er brüllte einige Befehle an die Wachen und die Hafenarbeiter und eilends brachte sich jeder in Sicherheit. Der Kommandant zerrte die Fürstin, die draussen gewartet hatte, einfach hinter sich her.
Von der anderen Seite des Hafens beobachteten sie dann, wie die Überreste der Rose und einige angrenzende Schuppen und Lagerhallen von den Wassermassen umgerissen und weggespült wurden. Als die Hafenmauer immer mehr einriss, stürzte dann auch der Ladekran ins Hafenbecken.
Schweigend standen alle und beobachteten die Katastrophe. Schliesslich meinte Tellia leise *Ich hoffe nur, Faen konnte sich noch in Sicherheit bringen.* Betreten sahen sie sich an, dann gab die Fürstin den beiden Hin den Auftrag im Lazarett nachzusehen. Sie selbst unterstützte den Kommandanten und die Wachen bei den Versuch, Ordnung zu schaffen.
Arlyne ging Richtung Sturmbergen Ort, als die dort alles mehr oder minder ruhig vorfang, beschloss sie, in der Taverne einen Tee zu trinken.
Kurz darauf betrat auch Aniriand die Weinlaube und sie unterrichtete ihn über die Geschehnisse. Die beiden Elfen kamen überein, daß sie bei den Untersuchungen um die Rose und den Aufräumarbeiten am Hafen keine Hilfe sein würden und beschlossen, so schnell wie möglich aufzubrechen, um mit Hilfe des magischen Kompasses das Versteck des Magiers zu finden. Druppi, die sich zu ihnen gesellt hatte und bereits von ihrer Schwester Merian, die sie vor dem Lazarett getroffen hatte, informiert worden war, war damit einverstanden. Sie berichtete noch, daß Merian ihr einige Bücher und Schriftrollen in die Hand gedrückt hatte.
Als Arlyne sich dann verabschiedete, um noch Vorkehrungen für den bevorstehenden Aufbruch zu treffen, begaben sich auch die beiden Magier zurück in den Arkanen Zirkel, um Selbiges zu tun.
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