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 Ly'thar und Daria

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Hexenherz
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BeitragThema: Ly'thar und Daria   Fr 18 Okt 2013 - 17:07

Mitten auf dem Marktplatz von Sturmbergen zwischen all den Ständen.
Die Umstehenden sind in ein Gespräch über das heutige Mahl vertieft während Daria so vor sich hin träumt.
Plötzlich kribbelt es in ihrer Magengrube und wenn in diesem Moment jemand in ihre Richtung gesehen hätte, hätte dieser geradewegs durch sie hindurch gesehen.
Plötzlich wird sie gepackt und ihr wird eine Klinge an den Hals gehalten.
Ledigliche ein "HI...." kann ihr noch entwischen bevor die Hand ihr vollends die Möglichkeit zu sprechen nimmt.
Der eine oder andere wird sich verwundert nach diesem Geräusch umgesehen haben, aber da weit und breit nicht zu sehen war zuckten einige Marktleute nur die Schultern und gingen wieder ihren Geschäften nach.
Nur halbherzig wehrt Daria sich gegen das fortschleifen, denn die Klinge an ihrer Kehle ist scharf und drückt sich bereits in ihre empfindliche Haut.

Ein gutes Stück vom Dorfplatz entfernt zischt ihr eine Stimme zu:
"Ich lasse euch jetzt los - aber ein Wort und ihr sterbt durch mein Schwert"

Daria nickt eifrig und promt wird sie los gelassen. Ein weiteres Kribbeln fährt durch ihre Magengrube und sie merkt dass die Unsichtbarkeit weicht.
Auch ihr entführer wird nun Sichtbar.

"Moment ihr seid doch der Elf aus der Taverne vom Vortag" sagt sie zu dem älteren Elfen der sich Isendur nennt.
Dieser nickt und fordert sie auf ihm den Weg zu der verschwundenen Laterne zu weisen.
Daria weigert sich ohne eine ihr vertraute Person mit solchen Wesen mitzugehen die es wagen ihr, Daria, mir nichts dir nichts eine Klinge an die Kehle zu halten.
Ein Wortgefecht entsteht. Es fallen einige Spitzen, denn Daria passt es garnicht, dass er ihr eine Klinge an die Kehle gehalten hat und sie verschleppte.
In diesem Punkt scheint sie sehr nachtragend...

Die beiden Elfen teilen ihr mit dass sie beabsichtigen ihr von nun an auf Schritt und tritt zu folgen um sie im Auge zu behalten, bis die Laterne wieder in
Elfenhand sei. Daria darüber völlig emport reckt die Nase in die Luft und stapft in Richtung Sturmbergen.
Apruppt bleibt sie stehen, dreht sich zu den beiden um, hebt einen Finger und sagt:"Aber wehe einer von euch wagt es zu schauen wenn ich mich umkleide oder ein Bad nehme" drohend.
Der Elf der sich Isendur nennt fragt ganz unverholen warum das so schlimm sei. Ob sie unter ihrer Kleidung hässlich sei.
Daria ist völlig ausser sich vor Wut und stapft weiter nicht ohne vor sich her zu schimpfen.

In der Taverne "Zum Schiffsklavier" angelangt geht Daria direkt auf den Wirt zu um sich den Schlüssel für ihr angemietetes Zimmer zu holen.
Oben bei den Zimmern angekommen schliesst sie auf und einer der Elfen stapft schnurstracks hinein.
"Was wird das denn??" fragt Daria mit grossen Augen. Sofort betritt sie ebenfalls das Zimmer und schiebt den jungen Elfen mit ihrer ganzen Kraft Richtung Tür. - garnicht so einfach -
Der junge Elf schaut sie völlig perplex an und hebt beschwichtigend die Hände. Er versteht garnicht was er denn falsch gemacht hat, schliesslich beabsichtigten die beiden Elfen in ihrem Zimmer zu nächtigen.
Als Daria das hört fährt sie völlig aus der haut und donnert den beiden mit ausgestrecktem Finger der gen Ausgang zeigt "HINAUS!!!!"

Auf dieses Gebrüll weichen die beiden stolzen Elfen jeder einen Schritt zurück, das scheint ihnen nun doch nicht ganz geheuer zu sein.

Eine Disskussion bricht los und eine Zeit lang ist nicht klar wer der beiden Parteien seinen Standpunkt hält und seinen Willen durchsetzt.

Schlussendlich gibt der ältere Elf nach mit den Worten: "Komm Junge wir bleiben vor der Türe"
(Ob in diesem Punkt das Sprichwort: Der klügere gibt nach - zutrifft bleibt wohl abzuwarten - klug war es allemal Daria nicht weiter zu reizen)

Daria geht auf die beiden Türflügel zu, nimmt jeden in eine Hand und mit den Worten "eine gute Nacht die Herren" knallt sie mit einem mächtigen RUMS
die Türen zu.

In ihrem Zimmer nimmt sie sich ein Buch aus ihrem Beutel, bei dessen Anblick man nicht vermuten mag dass er ein so grosses und dickes Buch birgt, und setzt sich mit diesem auf einen der vorhandenen Lehnstühle.
Sie studiert einige Zauber und überlegt welche sie wohl für die kommende Mission am ehesten benötigt und so verbringt sie ihren Abend bis sie in dieser unkomfortablen Haltung einschläft.....
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Nymphadora Eryn

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BeitragThema: Nach der Expedition nach Isenfels   Fr 25 Okt 2013 - 13:30

Nachdem sie endlich wieder in Sturmbergen und von dem schrecklich, nervendem, hochnäsigen Elfen erlöst war konnte sie sich endlich wieder ein Stück weit erholen.
Faen quartierte sie bei sich ein, damit sie nicht so allein in dem kleinen Zimmer in der Taverne im Hafen leben musste.
Er hatte ein wunderschönes Zimmer in Sturmbergen gemietet. Und da er selbst wohl auch gern ein Auge auf die Kleine hielt verlängerte er den Mietvertrag des Zimmers gleich auf einen ganzen Monat.
Als sie eines Abends am Kamin in ihrem Zimmer zusammen saßen gab Faen ihr ein hübsches Buch.
Der Einband des Buches war goldfarben und in schnörkeliger Schrift war der Titel des Buches darauf eingestanzt.
„Die Sprache der Elfen“
Daria freute sich darüber. Sie konnte ja auch mal etwas anderes lernen als immer nur magische Formeln.
Sie nahm sogar Faen das Versprechen ab ihr beim Lernen behilflich zu sein.
Er sollte sie abfragen und auch ihre Aussprache wenn nötig korrigieren. Doch – so chaotisch Daria auch war – es war ihr wichtig richtig zu lernen wenn sie es schon tat.


An einem herrlichen Sommertag wandert sie verträumt über den Markt. Hält hier und da und besieht sich dich Auslagen der Marktleute. Lange bleibt sie nicht allein, denn ein Elf tritt an sie heran. Es ist der junge Silberpfeil. Freundlich grüsst er Sie und nach anfänglichem Misstrauen erklärt sich Daria doch bereit, sich mit Ihm gemeinsam an einen ruhigen Tisch im Tavernengarten „Zur Weinlaube“ zu setzten und etwas zu trinken.
Die Gespräche der beiden sind recht unverfänglich und locker und langsam lernt Daria dass doch nicht alle Elfen so hochnäsig und arrogant zu sein scheinen.


Es vergehen einige Tage und wieder sucht der Elf sie auf. Und diesmal findet er sie bereits sitzend im Tavernengarten vor.
Sie lädt ihn höflich ein ihr doch Gesellschaft zu leisten und er nimmt dankend an.
An diesem Abend erfährt Sie, dass Isendur, das Elfenoberhaupt, Silberpfeils Vater ist. Darüber ist Daria überrascht und zugleich auch entsetzt. Wie kann das nur sein.
So ein netter Elf der so garnichts von seinem Vater hat. Sie mustert ihn eingehender – doch worauf soll sie nur achten- sooo genau hatte sie sich diesen arroganten Elfen Isendur nun auch wieder nicht angesehen.
Daria fragt den Elfen nach seinem richtigen Namen, doch Silberpfeil ist der einzige Name den er ihr preiszugeben bereit ist.
Nun damit muss sie sich wohl zufrieden geben.


Wieder vergehen Tage und wie so oft in letzter Zeit sitzt Daria, in ihr elfisches Wörterbuch vertieft im Tavernengarten „Zur Weinlaube“. Es kam zwar vor, war aber recht selten, dass Daria an den jungen Elfenmann Silberpfeil dachte und was sie dachte war eher unbedeutend. Ab und an fragte sie sich ob sie nun wirklich in Sicherheit war oder ob die Elfen doch noch Vergeltung an ihr üben wollten, da sie ja in dessen Augen die sagenumwogene Laterne gestohlen hatte. Und obwohl sie immer wieder beteuerte dies nicht getan zu haben, sondern sie lediglich untersucht zu haben schienen ihr die Elfen nicht zu glauben.
Hinter ihrem Buch versteckt in ihre Gedanken versunken trat abermals Silberpfeil an sie heran….
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Nymphadora Eryn

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BeitragThema: Der Drowangriff   Fr 25 Okt 2013 - 13:31

Im Vorfeld ist zu sagen, dass die Magierin Daria und Ly´thar der Prinz der Waldelfen eine recht merkwürdige Beziehung zueinander zu haben scheinen.
Erst wird sie von seinem Vater verschleppt und beschuldigt eine magische Lampe gestohlen zu haben, dann weichen Isendur und Ly´thar, Daria für Tage nicht mehr von der Seite und halten sogar vor Ihrem kleinen Zimmer wache und als Daria ihnen hilft auf die Spur der gestohlenen magischen Lampe zu kommen und es schafft Ly´thar von ihrer Unschuld zu überzeugen sieht man die beiden des öfteren im Menschendorf gemeinsam an einem Tisch sitzen und sich unterhalten …..

So auch an diesem Abend….

Daria sitzt im Tavernengarten „Zur Weinlaube“ und ist gerade in ein Buch vertieft, welches sie von Faen bekommen hatte, als der Elfe Ly´thar, sie nennt ihn Silberpfeil, zu ihr tritt und sie begrüsst. Sie hebt den Blick und lässt dabei ihr Buch sinken, mit einer etwas verkrampften Aussprache begrüsst sie ihn in seiner Muttersprache.
Ly´thar bemerkt, dass man, sollte man Daria einmal suchen, sie stets an diesem Ort antreffen könne.
Daria erklärt ihm, dass sie hier ein Zimmer bezogen habe und deutet dabei auf eines der Fenster. Etwas verwirrt fragt sie ihn ob er denn auf der Suche nach Ihre gewesen sei.
Der Elf spricht für sie in Rätseln und setzt sich zu ihr. Auf dem Tisch liegt das Buch in welchem Daria gerade gelesen hatte. Ein Hübsches güldenes Buch mit dem Titel „Die Sprache der Elfen“.
Dieser Buchtitel scheint Ly´thras Aufmerksamkeit für einen kurzen Moment in Anspruch zu nehmen und die beiden unterhalten sich darüber. Der Elf scheint erfreut darüber, dass Daria im Begriff ist die elfische Sprache zu erlernen.
Während ihres Gespräches tritt ein Zwerg mit lauter donnernder Stimme in den Tavernengarten und setzt sich ungefragt zu den beiden.
Das wäre ja nicht weiter schlimm gewesen, doch irgendwie war der Zwerg auf Streit aus.
Ein nettes Alaé Ly´thars fasste er gleich als Beleidigung auf und liess sich trotz der Bemühungen des Elfen nicht vom Gegenteil überzeugen. Daria versuchte Ihrerseits den Zwerg zur Ruhe zu bewegen, dabei ging sie anfangs eher behutsam und diplomatisch vor.
Daria kam es vor als würde der Zwerg sie völlig ignorieren, doch viel Zeit darüber nachzudenken hatte sie nicht. Der Zwerg erhob sich und auch Ly´thar hielt es nicht auf der Bank.
Es kam zum Handgemenge und trotz Darias rufen und bitten hörten die beiden nicht auf.
Natürlich – das fehlte jetzt noch – 2 Gardisten kamen mit laut scheppernden Rüstungen angelaufen, rissen die beiden auseinander und führten sie ab.
Daria versuchte auf die Gardisten einzureden und bat darum Ly´thar nicht zu verhaften, schliesslich hatte er sich ja nur verteidigt. Aber ihre Worte blieben ungehört und so gab Daria das versprechen sich um die Angelegenheit zu kümmern und zu versuchen Isendur zu erreichen. Das war das letzte was Daria Ly´thar noch hinterher rufen konnte, der sich wehement gegen die Festnahme der Gardisten wehrte.

…..

Daria hielt die Augen auf … aber es war natürlich klar immer wenn man einen dieser aufdringlichen Elfenkrieger oder den Herren selbst brauchte waren sie nicht zu finden.
Sie überlegte ob sie nicht vielleicht zum Fürsten gehen sollte um Ihm von der derzeitigen Situation zu erzählen aber eine Audienz zu dieser späten Stunde war unmöglich das würde ihr nicht gelingen…
Sie würde es am nächsten Tag versuchen müssen….
….
Ja auch am nächsten Morgen weit und breit kein Elf zu sehen… seltsam denn Ly´thar als Prinz ist selten allein unterwegs. Vielleicht hatte er sich ja heimlich ins Menschendorf geschlichen. Aber über das WARUM konnte sich Daria auch noch später Gedanken machen.
Auch Faen konnte sie nicht finden er hätte ihr wahrscheinlich sagen können wo sie einen der Elfen erreichen konnte und als sie an der Residenz ankam teilten ihr schon die Gardisten am Tor mit, dass der Fürst für einige Tage nicht zu sprechen sei.
Hmmm.. Mist.. Immer wenn man Hilfe braucht bekommt man keine…
Grübelnd begibt sich Daria wieder nach Sturmbergen und als sie am Tavernengarten „Zur Weinlaube“ angekommen ist fällt ihr Blick auf die Amtsstube der hiesiegen Garde.
Sie nickt sich selbst zu, strafft die Schultern, hebt stolz ihr Haupt und geht zielstrebig auf die Amtsstube zu. Wer muss schon anklopfen, die stösst die schwere Holztüre auf und tritt ein, sie schaut sich um und im inneren der Wache ist es sehr ruhig. „Vielleicht ist er ja schon frei gelassen worden und ist schon zurück in den Wäldern“ aufkeimende Hoffnung nährt ihren Mut und sie geht schnurstracks ins Amtszimmer des wachhabenden Gardisten.
Dieser Sitzt hinter einem grossen, recht einfachem Schreibtisch und ist in einige Pergamente vertieft. Doch als Daria direkt vor seinen Schreibtisch tritt hebt er den Blick und sieht sie fragend an.
Daria muss einmal tief durchatmen – wie, bei Mystra soll sie die richtigen Worte finden –
„Grüsse der Herr ich komme in einer sehr ernsten Angelegenheit“ sie versucht ihre Stimme ruhig und bestimmt zu halten, ebenso wie es sich für eine Magierin ihres Grades ziemt.
Daria verlangt die Freilassung des Elfen doch der Wachhabende weigert sich.
Sie stützt ihre Hände auf die Platte des Tisches und platziert sich direkt vor dem Gardisten.
„Ist euch eigentlich bewusst das ihr den Elfenprinzen gefangen haltet“ ihre Stimme ist ernst, und verleiht diesem Satz Nachdruck.
Aber davon lässt sich ein Gardist nicht beirren. Er erklärt ihr dass der Elf das auch immer wieder behaupten würde doch aufgrund seines Benehmens noch etwas in der Zelle verharren müsse.
Daria startet eine Diskussion auf die sich der Wachhabende garnicht erst einlassen möchte, allerdings bietet er ihr an mit Ly´thar zu sprechen und öffnet ihr die Zellentüre um sie eintreten zu lassen.
Erleichtert erblickt Ly´thar der zwar wütend und unruhig ist aber wenigstens unversehrt.
„Der Zwerg wurde im übrigen schon frei gelassen“ lässt der Gardist noch fallen als Daria im Begriff ist die Zelle zu betreten.
Entsetzt blickt sie ihn an „WAS? Diesen Unruhestifter lasst ihr frei und einen Unschuldigen haltet ihr Tage gefangen ?“
Doch auch diesmal lässt der Gardist sich auf keine Diskussion ein und bittet Daria doch endlich einzutreten und nicht ständig mit ihm über die Entscheidungen, die er selbst nicht zu treffen hat zu streiten.
*Wichtig ist mit Silberpfeil zu sprechen* schiesst es ihr durch den Kopf und sie lässt das ganze für den Moment auf sich beruhen. Als sich die Zellentür hinter ihr wieder schliesst berührt sie ein Gefühl der Beklommenheit welches sie versucht abzuschütteln.
Sie erkundet sich nach Ly´thars befinden, der unruhig in der Zelle auf und abschreitet.

Da .. was war das.. ein Geräusch als wäre ein Sack zu Boden gefallen erreicht auch die beiden hinter der Zellentür. Sie blicken sich um und lauschen angestrengt doch nichts ist zu hören. Ly´thar tritt an die Tür um besser hören zu können und Daria folgt ihm einige Schritte als plötzlich die Tür aufspringt und ein Elf in voller Rüstung und gezogenem Schwert im Türrahmen steht. Erleichtert atmet Daria auf. Nun wird ja alles gut werden und die Sache von Ly´thars Volk geregelt. Doch .. was ist das.. Ly´thar stellt sich schützend vor Daria und seine angespannte Haltung zeigt ihr, dass an der Situation irgendwas nicht stimmen kann.
Es ist ein Drowkrieger der vor ihnen steht und Ly´thar bedroht. Er will seinen Tod und der Zwerg war nur ein Werkzeug um den Elfenprinzen hilflos zu machen und töten zu können.
Ly´thar schlägt geistesgegenwärtig die Türe zu und stemmt sich dagegen. Der Drowkrieger auf der anderen Seite tut es ihm gleich und versucht die Türe zu öffnen.
„Hast du eine Waffe“ fragt Ly´thar Daria mit gepresster Stimme.
Sie wühlt unter ihrer Robe und zieht ein Rapier hervor um es ihm zu geben.
„Wenn die uns kriegen sind wir tot, hilf mir die Bank vor die Tür zu schieben“ er deutet auf eine Bank die in der Zelle steht und Daria folgt dem Befehl Ly´thars.
Sie bietet ihre ganze Körperkraft auf um die schwere Holzbank zu bewegen die sich nur Stück für Stück bewegen lässt. Fast an der Tür angelangt atmet die bereits schwer und ächtzt „Jetzt hilf mir doch“.
Ly´thar der immernoch mit der Tür die sich bei jedem Stoss der Drowkrieger, mittlerweile sind es zwei, weiter öffnet greift nach der Bank und gemeinsam stellen sie die Bank vor die sich immer weiter öffnende Türe.
Daria stellt sich in die Mitte des Raumes und breitet die Hände aus „Verschaff mit Zeit“ deutet auf ihre Klinge die Ly´thar in Händen hält „und wenn hier gleich eine Klinge entsteht spring von der Türe weg und lass sie aufgehen.
Ly´thar ist mit Darias Anweisungen einverstanden und nickt – immernoch hält er gegen die Türe und auch die Bank scheint nicht viel ausrichten zu können.
Daria schliesst die Augen, sammelt ihre Konzentration und murmelt:“ Der Feind ist gekommen um uns zu schlagen, komm und hilf mir ihn in die VERDAMMNIS zu jagen“
Eine schwarzes schwebendes Schwert erscheint und fuchtelt wild in der Luft nach bösem suchend. Ly´thar springt von der Tür fort welche im selben Moment aufspringt und die Klinge greift sogleich die Drowkrieger an.
Daria steht reglos mitten im Raum die Augen geschlossen fliesst ihre ganze Kraft in die Klinge, Augen und Ohren vor dem äusseren verschlossen konzentriert sie sich ausschliesslich auf diese.
Der erste Drowkrieger fällt und auch der zweite wird schwer verletzt, schafft es aber der Klinge zu entkommen, da Daria in diesem Moment in sich zusammensackt.
Kraftlos hält sie sich zitternd auf den Knien.
Ly´thar tritt zu ihr und will ihr aufhelfen, sie stützend dabei mustert er sie anerkennend – so einen mächtigen Zauber scheint er ihr garnicht zugetraut zu haben.
Daria ihrerseits völlig kraftlos lässt sich von ihm aufhelfen und .. oh Schock… der Gardist ist aus der Bewusstlosigkeit erwacht und steht im Türrahmen.
Laut rufend versucht er Ly´thar aufzuhalten. Daria befielt Ly´thar völlig panisch irgendetwas zu tun. Ly´thar wirkt einen Unsichtbarkeitszauber und was bleibt ist der überrascht dümmliche Gesichtsausdruck des Gardisten der in diesem Moment in die Zelle gestürmt kommt.
Ganz leise schleicht Ly´thar, der Daria zudem auch noch mehr trägt als stützt, aus der Wachstube hinaus. Daria versucht ihm nicht zu viel ihres Gewichtes aufzulasen und möglichst kein Geräusch von sich zu geben doch sie ist zu schwach um wirklich selbstständig gehen zu können.
Draussen angekommen scheint Mystra ihnen dienlich zu sein denn genau vor dem Eingang der Wachstube steht ein aufgezäumtes Streitross. Ly´thar hebt Daria in den Sattel, schwingt sich hinter ihr auf das Pferd und reisst die Zügel herum.
*die Bürger werden nur ein Streitross sehen welches Reiterloss durchgeht und in die Wälder galoppiert*
Doch immernoch unsichtbar, beugt sich Ly´thar über Daria und treibt das Streitross in einem scharfen Galopp durch die Siedlung und in immer tiefer in die Wälder hinein.

*In der Wachstube tobt der Wachhabende Gardist und ruft nach seinen Kollegen, und vor der Zellentür liegt ein voll gerüsteter, toter Drowkrieger mit blank gezogener Klinge*

Nach einem langen scharfen Ritt kommen Daria und Ly´thar beim Waldelfendorf an.
Ly´thar steigt hab, grüsst die Wachen und hilft Daria vom Pferd. Noch wackelig auf den Beinen hat sie mittlerweile wieder soviel Kraft gesammelt, dass sie sich selbstständig auf diesen halten kann.
Der Elfenprinz führt Daria, die ihm mit grossen Augen folgt, durch seine Heimat und zeigt ihr den Baum des Lebens, die Residenz Isendurs und auch sein eigenes Heim. Als die Sprache auf Isendur kommt äussert Daria die Befürchtung, dass dieser nicht sehr angetan von Darias Anwesenheit sein wird. Doch Ly´thar winkt nur ab und erklärt ihr, dass sie zwar seit Jahrhunderten der erste Mensch im Dorf sei, doch dass er seinem Vater diese Angelegenheit schon schonend beibringen würde.
An einer Feuerstelle nahe seines Baumhauses fliegen kleine Feen herum die neugierig, wild herumflattern, unmengen an Fragen haben und wilde Vermutungen anstellen.
Unter anderem Fragen sie auch ob Daria, die sie sehr hübsch finden, eine Prinzessin ist. Ly´thar bestätigt dies woraufhin Daria ihn völlig verwirrt ansieht.
Schmunzelnd führt er sie zu der Feuerstelle, wo sich Daria auf einen Baumstamm setzt. Ständig von dem gemurmel der kleinen Feen begleitet, füllt der Elf zwei Schüsseln mit köstlich riechender Suppe und überreicht Daria eine davon …
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Nymphadora Eryn

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BeitragThema: In´laris   Fr 25 Okt 2013 - 13:32

Nach ihrem Gespräch mit Caladuris und Arithi geht Daria zurück in Ly´thars Baumhaus.
So ganz allein im Dorf der Elfen fühlt sie sich unwohl und wie ein Eindringling.
Von Ly´thar ist weit und breit nichts zu sehen also entschliesst sie sich dort auf Ihn zu warten und weiter in dem Buch, welches ihr Faen gab, zu lesen.
Selbst dort, in dem Heim des Elfenprinzens, versucht sie vorerst so wenig Spuren wie möglich zu hinterlassen.

Einige Zeit später hört sie draussen Stimmen und sie geht, von ihrer eigenen Neugierde getrieben, an das geöffnete Fenster um hinaus zu spingsen.
Ihr erster Blick fällt auf den Elfen mit dem silbernen Haar - Isendur - und ein mulmiges Gefühl beschleicht sie für einen kurzen Moment.
Ihr Blick schweift weiter und sie erblickt Ly´thar, der gerade in Richtung des Baumhauses blickt *Ob er mich gesehen hat ?*

Sie tritt vom Fenster weg und wendet sich wieder Ihrem Buch zu.
Dort draussen sind einfach zu viele Elfen, als dass sie sich unaufgefordert hinaus trauen würde.
Nein sie würde hier auf Ly´thar warten und nur an seiner, oder der Seite eines Vertrauten durch das Dorf der Elfen schreiten.

- Auch wenn ihre Neugierde über die fremde Welt ihr in der Nasenspitze kribbelt -

So verharrt sie im Heim Ly´thars und wartet auf diesen.....
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Nymphadora Eryn

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BeitragThema: Isendurs Entscheidung   Fr 25 Okt 2013 - 13:34

Ein neuer Tag in In´laris und Ly´thar war noch nicht zurück gekehrt.
Daria kramt in Ihrem Beutel, sie hat noch etwas Zwieback und einen Apfel darin. Dazu nimmt sie sich einen Becher Wasser. Nach diesem eher spärlichen Frühstück wäscht sie sich un glättet magisch Ihre Kleidung.
Sie schnappt sich Ihr Buch und geht die Treppen hinunter um sich an die Feuerstelle am kleinen See zu begeben, wo sie sich gleich wieder auf den Baumstamm setzt und Ihr Buch aufschlägt.
Doch lange allein bleibt sie nicht. Isendur, das derzeitige Oberhaupt der Elfen, tritt an sie heran und bittet um ein Gespräch. Daria stimmt dem zu, bittet Isendur sich zu Ihr zu setzten und legt ruhig das Buch auf Ihren Schoss. Zu Ihrer Überraschung spricht Isendur ihr tiefe Dankbarkeit für die Rettung seines Sohnes aus. Aber, man hätte es ahnen können, teilt er Ihr gleich im Anschluss mit, dass er Ihr vielleicht nicht mehr gestatten kann In´lais jemals wieder zu verlassen.
Völlig aufgebracht fährt Daria in die Höhe und keift Ihn ungehalten an: „Wie bitte ??? So dankt euer Volk also jemandem der euch hilft?? Indem ihr diese zu euren Gefangenen macht ???“ Sie kehrt ihm den Rücken zu, verschränkt die Arme vor der Brust und schaut stur auf den vor Ihr liegenden, kleinen See.
Anfangs versucht Isendur noch freundlich sie zu beruhigen. Doch Daria denkt garnicht daran und ignoriert ihn einfach.
Ungehalten befielt Isendur ihr sich zu setzten. Als sie diesen Befehl des Elfenoberhauptes immer noch ignoriert muss er ihr erst drohen bis sie sich endlich setzt. Isendur seufzt bei Darias trotziger Haltung. Trotz allem bemüht er sich ihr das für und wider sowie die Gründe zu erläutern.
In erster Linie ist die Tatsache allein, dass sie als Mensch im Dorf der Elfen ist für einige Clanmitglieder schon bedenklich. Zudem hatte Ly´thar ihr bei Ihrer gemeinsamen Flucht nicht die Augen verbunde, so dass die Drow Darias Wissen über den genauen Standort des Elfendorfes auch unter Folter aus Ihr heraus bekommen könnten.
Diese Angst kann Daria ihm sofort nehmen. Sie erklärt Isendur wie es bei ihrer Flucht vor den Drow um sie stand und dass sie, selbst wenn sie bei vollem Bewusstsein gewesen wäre, bei ihrer miserabelen Orientierung nie wieder allein nach In´lais zurück finden würde. Isendur scheint Ihrem Wort nicht ganz zu vertrauen, führt jedoch die von den Drow ausgehende Bedrohung weiter aus.
Auch sie sei in Gefahr, da die Drow höchst wahrscheinlich von einer Verbindung zwischen Ihr und Ly´thar ausgehen. Diese Auffassung des Coronals überraschte Daria, doch wenn sie sich an die vergangenen 10-Tage erinnert so kann das wahrscheinlich wirklich so ausgesehen haben.
Zu ihrer Überraschung teilte Isendur ihr mit, dass sie, würde es nach ihm gehen, Ihre Freiheit zurück erlangen und in das Dorf der Menschen zurückkehren könnte.
Diese, für den Clan, weitreichende Entscheidung könne er jedoch nicht allein treffen und müsse sich erst mit den Ältesten beraten.
Nun… aber was wäre wenn Daria wirklich im Dorf der Elfen Leben müsste ? Wo sollte sie dann wohnen ?
Genau diese Frage stellte sie auch Isendur. Er erklärte ihr, dass Ly´thar für die Zeit Ihres Aufenthalts seine Wohnräume zur Verfügung stelle und das er, Isendur, im Falle ihres bleibens bereit wäre ihr ein Haus errichten zu lassen. Zur Not auch aus Stein.
Naja aus Stein wäre nicht nötig, denn auch schon zu früheren Zeiten nannte Daria ein Baumhaus ihr zuhause. Diese Tatsache schien Isendur für den Moment zu überraschen. Er nickt und erhebt sich dann um sich zur Beratung mit den Ältesten zurück zu ziehen.
Höflich verabschiedet sich Daria und blickt dem stolzen Elfen noch einen Moment nach als dieser sie verlässt.
Einige Zeit noch lässt Sie ihre Gedanken bei dem vorangegangenen Gespräch verweilen und wägt für sich ab was ihr wichtig ist. Es war schon seltsam wie vertraut ihr Ly´thar geworden war. Er war ein Waldelf, zudem noch ein Hochrangiger doch schien er zunehmend ihre Nähe zu suchen. Traurig blickt sie auf den kleinen Goldreif der den Splitter eines Feuerachaten umfasst und ihren Mittelfinger ziert.
Sie ist schon relativ lang in Sturmbergen und hat auf Ihre unzähligen Briefe an Zellyord noch keine einzige Reaktion erhalten. Vielleicht war sie ihm ja doch nicht so wichtig gewesen wie es schien. Immerhin ist er auch nicht zum Schiff gekommen um sie wenigstens zu verabschieden. Seufzend erhebt sie sich und geht zu ihrem Buch um sich diesem wieder zu widmen.
Nach einigen Stunden der Beratung erscheint Caladuis bei Daria und teilt ihr mit, dass er den Auftrag hätte sie mit verbundenen Augen zu den Menschen zurück zu geleiten.
Über diese Entscheidung der Ältesten ist Daria mehr als überrascht, hatte Isendur doch angemerkt dass auch sie in Gefahr schweben würde.
Darauf hatte Caladuris eine Antwort.
Er war zu Ihrer Leibwache ernannt worden und sollte mit ihr im Dorf der Menschen bleiben. Zudem würden einige Elfen in den Wäldern rund um Sturmbergen postiert werden.
Daria scheint hin- und hergerissen und fragt Caladuris nach dem Verbleib des Prinzen Ly´thar. Doch diese Frage kann auch Caladuris ihr nicht beantworten. Nachdenklich blickt Daria ins Feuer. Sie hätte die Möglichkeit zu den Menschen zurück zu kehren, doch würde sie auch dort nicht mehr frei und ungezwungen leben können, denn Caladuris nahm seine Aufgaben stets sehr ernst, so gut kannte sie den Schatten des Coronals bereits, und er würde zu keiner Zeit von ihrer Seite wiechen.
Was Ly´thar wohl sagen würde, wenn er zurück käme und keine Spur mehr von ihr finden würde?
Sie blickte Calauris unsicher an.
„Und was ist wenn ich bleiben möchte ?“
„Nun diese Entscheiung steht euch frei.“ antwortet er mit ruhiger Stimme.
„Ich würde gerne auf den Prinzen warten und mich mit Ihm beraten“ entscheidet sie sich zu sagen. Caladuris nickt verstehend und will sich gerade wieder abwenden als Daria ihn aufhält.
„Könnt ihr mir trotzdem einen Gefallen tun und einen Boten für mich nach Sturmbergen schicken?“
„Natürlich“ antwortet Caladuris freundlich „ich werde mich sogar persönlich darum kümmern.“
„Es soll nur eine kurze Nachricht sein. –Es geht mir gut-„
Caladuris nickt und fragt nach einem Beweis für den Empfänger der Nachrischt.
„Sagt einfach dass ich nun wieder in einem Baumhaus lebe und überbringt die Nachricht Herrn Faen Er´lian. Ihr findet Ihn in der Taverne „Zur Weinlaube“ in Sturmbergen oder im Hafen auf einer Baustelle.“
Caladuris nickt und entfernt sich von Ihr.
Sie hebt ihr Buch und ist im nu wieder in ihre Lektüre vertieft.
Irgendwann, sie weiss nicht wie viel Zeit vergangen war, hört sie Blätterrascheln als würde jemand auf sie zukommen. Als sie aufblickt sieht sie Ly´thar, der in einigem Abstand zu ihr stehen geblieben ist und sie sacht lächelnd beobachtet. Kurz erwidert sie sein Lächeln und erhebt sich.
„Dein Vater war heute bei mir.“ sagt sie mit ernster Stimme und einem genauso ernsten Gesichtsausdruck. Ly´thar tritt näher an Daria heran und erkundet sich nach dem Inhalt des Gespräches. Also beginnt Daria es ihm zu erzählen. Nachdenklich dreinblickend hört Ly´thar ihr aufmerksam zu bis Daria schliesslich mit ihren Ausführungen endet. Ly´thar nickt.
„Caladuris war eben bei mir und hat mir alles erzählt. Auch das dir nun frei steht zu gehen.“
Daria nickt zu Ly´thars Worten.
„Aber was fehlt dir hier?“ will er von Daria wissen.
-FREIHEIT- Das war es was Daria fehlte. Einfach gehen zu können wann und wohin sie wollte.
Ja das verstand Ly´thar auch wenn man ihm ansah, dass ihm der Gedanke sie gehen zu lassen nicht recht behagte. Doch Daria verstand es nicht.
Die beiden setzten sich gemeinsam auf einen Baumstamm und berieten darüber ob Daria nun bleiben sollte oder nicht und welche Gefahren das alles für sie barg.
Daria merkt an, dass Ly´thar obwohl er ein Waldelf ist, sich in den letzten Wochen oft in die Menschensiedlung gewagt hat um sie zu besuchen. Auch will sie von ihm wissen ob er sich sicher sei den Kontakt zu ihr vollends abbrechen zu können.
Doch Ly´thar verneinte. Lieber wolle er selbst sich ins Unterreich wagen und jenen Drow eigenhändig zur Strecke bringen.
Auf diese Antwort hatte Daria gehofft und gleichzeitig bereitete sie ihr grosse Sorge.
Ly´thar glaubt nicht daran, dass die Drow von einer Verbindung zwischen ihnen beiden ausgehen. Das wiederum bestätigt Daria indem sie ihm sagt dass auch sein Vater der Meinung ist, dass die Drow von einer Verbindung ausgehen werden.
Das überrascht Ly´thar scheinbar.
„Aber so oft hat man uns doch garnicht zusammen gesehen. Wer sagt denn das du wegen mir in die Wachstube gekommen bist.“
Das bringt Daria zum schmunzeln und sie frischt seine Erinnerung ein wenig auf zu wie vielen Gelegenheiten man sie schon zusammen gesehen haben kann. Und eben weil er ist was er ist, ist diese Tatsache allein schon sehr aufsehenerregend und ungewöhnlich.
Als sie ihn damit neckt grinst Ly´thar und stupst sie spielerisch in die Seite, worauf Daria für einen kurzen Moment das Gleichgewicht verliert, sich aber auf dem Baumstamm halten kann.
Genau in diesem Moment tritt Isendur zu den Beiden.
„Ihr seid ja immernoch hier“ darüber scheint er etwas erstaunt.
Die beiden begrüssen Ihn und Daria erklärt ihm dass sie sich vorher wenigstens von Ly´thar verabschieden wollte und gerade mit ihm über die Gefahren berät.
„Aber es steht euch frei zu gehen das wisst ihr ?“ will Isendur von Daria wissen. Dies bejaht sie mit einem nicken.
Ly´thar und Daria beraten darüber welche Möglichkeiten Ihnen bleiben wenn Daria ins Menschendorf zurück kehrt.
Für Ly´thar ist die Sache ganz klar. Er kommt sie einfach weiterhin regelmäßig besuchen.
Doch da mischt sich Isendur in ihr Gespräch ein und verbietet Ly´thar jemals zu den Menschen zurück zu kehren. Daria legt Ly´thar beschwichtigend ihre Hand auf den Oberarm und ausnahmsweise ist sie der selben Auffassung wie Isendur. Das wäre einfach zu gefährlich. Ly´thar legt seine Hand auf die von Daria und fragt seinen Vater ob es denn so offensichtlich sei wie viel er für Daria empfindet. Über diese Aussage von Ihm ist Daria völlig überrascht und schaut Ly´thar verwundert an.
Isendur nickt nur und gemeinsam beraten sie weiter. Isendur überlegt sogar ob er Daria die Laterne anvertrauen sollte damit sie über die Feenbrücke zu den Elfen zurück gelangen könnte. Doch das möchte Daria nicht. Sie fühlt sich nicht im Stande die Laterne ausreichend zu schützen.
Dann kommt Daria auf eine Idee. Wenn ihr gestattet würde mit Ly´thar und Caladuris gemeinsam hin und wieder nach Sturmbergen zurück zu kehren würde sie in In´lais bleiben.
Ly´thar ging sogar soweit ihr zu gestatten täglich die Menschen aufzusuchen und sie von einem Elfentrupp wieder zurück geleiten zu lassen.
Isendur dachte über diese Möglichkeiten nach und willigte ein Daria zu gestatten mit Ly´thar und Caladuris gemeinsam zu den Menschen zu gehen und mit ihnen wieder zurück nach In´lais kommen zu dürfen.
Über diese großzügige Geste Isendurs war Daria sehr erleichtert und bemerkte Ly´thar gegenüber das es ihr nicht wichtig sei täglich zu den Menschen zurück zu kehren. Aber die Möglichkeit es zu können und das Wissen darum waren für sie von grösster Wichtigkeit.
Erleichtert über den Entschluss den sie alle gemeinsam getroffen hatten nahmen sich Ly´thar und Daria in die Arme und beide lächelten glücklich und erfreut.
Zum ersten mal lächelte Daria auch Isendur herzlich und warm an und bedankte sich aus tiefstem Herzen bei ihm.
Isendur blieb das Verhalten der beiden natürlich nicht verborgen und er wollte von den beiden wissen seit wann sie so vertraut miteinander waren.
Die Antwort auf diese eher heikle Frage wollte Daria jedoch Ly´thar überlassen.
Dieser antwortete seinem Vater jedoch nur dass sie wohl nur Sehanine wisse.
Isendur lässt die beiden eine Grundregel wissen:
„Freundschaft ist das höchste Gut was ihr beiden anstreben solltet. Für Liebe ist kein Platz!“
Ly´thar wiederspricht ihm in diesem Punkt und beschliesst auch, dass Daria auch weiterhin in seinem Baumhaus leben sollte und zwar mit Ihm.
Isendur spinnt den Gedanken, was eine Verbindung der beiden mit sich bringen würde immer weiter bis hin zu dem Überleben Ly´thars der eigenen Kinder und Enkelkinder.
Er redet sich so in Rage dass Daria bei der Vorstellung des ganzen garnicht anders kann als laut los zu lachen. Sofort schlägt sie sich beide Hände vor den Mund um ihren Lacher zu unterdrücken, hustet diesen weg und was bleibt ist ein breites grinsen welches sie nicht in der Lage ist zu verstecken.
„Da siehst du sie macht sich sogar über mich lustig“ schimpft Isendur gen Ly´thar.
„Ich denke das könnte genau das sein was du brauchst“ meint Ly´thar schmunzelnd zu seinem Vater und Daria zwickt Ly´thar in die Seite damit er sie nicht schon wieder zum Lachen bringt.
Es werden noch einige Sätze gewechselt bis Isendur die beiden verlässt.
Ly´thar und Daria treffen eine Abmachung. Daria wird sich hier im Dorf vorerst nur an seiner Seite bewegen um niemandem auf die Füsse zu treten und Ly´thar soll ihr beibringen wie man sich unter Elfen zu verhalten hat und mit ihr gemeinsam deren Sprache erlernen.
Etwas später gehen sie gemeinsam ins Baumhaus und Daria fühlt sich zum ersten mal nicht als Eindringling. Schmunzelnd blickt sie sich um.
„Weisst du was hier drin fehlt ?“ grinsend blickt sie sich zu Ly´thar um. Dieser schüttelt nur fragend den Kopf.
„Ein richtiges Bett!“ sie muss lachen „ich bin ein Mensch und es nicht gewohnt ständig auf einem Fussboden zu nächtigen ausser es geht nicht anders.“
Dem stimmt Ly´thar zu. Und gemeinsam wollen sie am nächsten Tag schauen, dass sie ein Bett für Daria in Auftrag geben.
Für diese Nacht wird sich Daria ein Lager vor dem grossen Bücherregal herrichten.
Sie legt alle Kissen zu einer grossen Kissenlandschaft zusammen und legt sich darauf.
Überraschender weise legt sich Ly´thar neben sie und nimmt sie in den Arm.
Es dauert nicht lange bis Daria einschläft und auch Ly´thar in der Reverie versinkt….
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Nymphadora Eryn

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BeitragThema: Hasarts Tagebuch   Fr 25 Okt 2013 - 13:36

Nachdem der elfische Magier Aniriand am Vortag in In´lais war und dem Prinz der Elfen das Buch des Magiers Hashart übergeben hatte, traf sich eine Gruppe von Elfen am nächsten Tag vor Ly´thars Baumhaus. Unter den Elfen befand sich auch die Menschenfrau Daria, die man seit neustem des öfteren an der Seite Ly´thars sah.
Alle gemeinsam machten Sie sich auf den Weg in die Höhle, in der sie einst den Magier… den Tod brachten.
– Doch war er wirklich tot ? –
Daria bekam die Augen verbunden um den Weg nach In´lais nie allein zurück finden zu können.
Ly´thar führte sie, bis er ihr schliesslich die Augenbinde abnehmen konnte.
Von diesem Moment an waren alle sehr angespannt und beobachteten unentwegt ihre Umgebung.
Caladuris, der Schatten Isendurs schickte die Elfe Shahnya voraus um für den Trupp zu spähen.
In der Höhle angekommen, besprachen sie wonach sie eigentlich Ausschau hielten.
Magische Gegenstände und Artefakten, Magische Schwingungen und Energien.
Hm. Ja die Bedenken einiger Elfen waren berechtigt. Wie sollte man das Richtige finden, wenn man sich in einer von Menschenhand erschaffenen Behausung eines Magiers befand.
Magie schwang in allem mit.
Daria erklärte sich bereit die gefundenen Dinge zu untersuchen und sprach gleich eine Warnung aus.
„Hütet euch davor einfach etwas anzufassen“
Diesen Rat schienen die restlichen Mitglieder des Trupps zu befolgen.
In den Räumen sahen sie sich aufmerksam um doch viel berührten sie nicht.
Caladuris und Ly´thar klopften Wände ab, Daria schloss die Augen und konzentrierte sich auf magische Einflüsse. Auch die anderen blieben nicht untätig.
Tiefer in der Höhle, kamen sie in einen Raum in dem augenscheinlich magische Experimente stattgefunden haben mussten.
Die Elfen erklärten, dass sie dort den Magier Hashart fanden und zur Strecke brachten. Sie jedoch das Einhorn, welches der Magier tötete nicht mehr retten konnten.
Daria fragte nach dem Standort des Portals und Ly´thar zeigte ihr die Stelle.
Nahe dieser Befand sich eine seltsame Apperatur, welche von allen Anwesenden eingehend beäugt wurde.
Plötzlich zischte Daria und fuhr sich mit der Hand über das schmerzverzerrte Gesicht.
Sie sah drei Steine, die in sich leuteten und ein aktives Portal, welches an einen ihr unbekannten Ort führte. Doch wo sich diese Steine befanden blieb ihr versagt zu erfahren.
In diesem Fall konnte der elfische Druide Cirarin eine Antwort geben.
Er schien eine ähnliche Eingebung wie Daria und Arithi gehabt zu haben. Jedoch hatten die Elfen dabei keinen Schmerz verspürt.
Dem Druiden folgend, fanden sie den Steinkreis. Doch ab dem Moment wo Daria den Raum betrat führte sie einen inneren Kampf aus.
Je näher sie den Steinen kam, desto verkrampfter wurde ihre Körperhaltung, Schweissperlen standen ihr auf der Stirn und als sie nur noch wenige Schritte von dem Steinkreis entfernt war brach sie in sich zusammen.
Ly´thar liess so gleich seinen Bogen fallen um sie aufzufangen.
Er versuchte Daria wieder in die Wirklichkeit zurück zu holen, doch vergebends.
Erst als er sie einige Schritte von dem Steinkreis weg, in Richtung Ausgang trug begannen ihre Augen zu flattern und sie kam wieder zu sich.
In ihrer Bewusstlosigkeit hatte sie eine Vision.
Sie sah einen grünlich schimmernden Schatten, der die Steine in einer bestimmten Reihenfolge berührte und letztendlich in der Mitte verschwand.
Daria erklärte mit schwacher Stimme allen was sie soeben gesehen hatte und Caladuris fasste sich ein Herz und folgte ihren Anweisungen.
Doch nichts geschah….
„Falsches Blut“ erklang eine Stimme in den Köpfen aller.
Daria bat Ly´thar sie zu stützen, damit sie nicht gleich wieder in Ohnmacht viel und dieser tat es. Ging mit Ihr zu den Steinen und Daria berührte die Steine wie zuvor bereits Caladuris.
Wieder geschah nichts.
Der Druide Cirarin wiess wollte wissen ob sie ihre eignen Worte vergessen hatte.
Nein hatte sie nicht aber worauf wollte er hinaus ?
Der Druide erklärte es während er seine Befürchtung testete und diese sich bewahrheitete.
Er war es der die Steine zum Leuchten brachte. Er war es der in der Lage war das Portal zu öffnen.
Ein Druide – deswegen auch der grünliche Schatten.
Er entschwand in dem nun entstandenen Portal und bei den restlichen Mitgliedern des Trupps herrschte angespanntes schweigen. Niemand wagte zu sprechen oder gar zu atem.
Nach wenigen Minuten kehrte der Druide unversehrt zurück.
Er beschrieb wohin das Portal führte und dass sie dort wo sie hin gelangen würden auf Gegner stossen könnten.
Er beschrieb was er gehört hatte.
Schritte – schwer und zu lang für einen Menschen
Die Vermutung lag nahe, dass sie dort von Golems erwartet wurden.
Alle gemeinsam beschritten sie nun das Portal und gelangten in eine Höhle, die viel natürlicher wirkte als die, in der sie sich zuvor befanden.
Daria, Ly´thar und der Druide wirkten verschiedene Schutzzauber auf die Anwesenden und auf die Waffen.
Nicht lang und sie standen dem ersten Golem gegenüber. Mit vereinten Kräften brachten sie ihn zur Strecke. Doch auch in ihren Reihen gab es verletzte. Caladuris wurde vergiftet. Das Gift wirkte schnell und er brach in sich zusammen.
Daria und Ly´thar begannen ihn nach Gegengiften zu untersuchen. Doch der Druide war schneller.
Mit einem ihm gegebenen Zauber neutralisierte er das Gift und Caladuris kam langsam wieder zu sich.
Erleichterung war in den Augen aller zu lesen.
Nun beschwor Daria einen älteren Feuerelementar herauf um dem Trupp Verstärkung zu geben.
Es war nicht ihr stärkster Zauber aber er sollte genügen. Wer wusste schon wie viel Energie und Zauberkraft sie noch verwenden musste.
Den nächsten Golem brachten sie ebenfalls zur Strecke und diesmal war es Shahnya die einer Vergiftung erlag.
Auch diesmal war der Druide mit seiner Magie schneller als Ly´thar, der zu Caladuris stürzte um den Trank von ihm zu bekommen und Shahnya zu helfen.
Sie begaben sich immer tiefer in die Höhle und bei dem letzten Golem den sie dort zu besiegen hatten wurde Calaruis schwer verwundet.
Daria wollte in ihrer Tasche nach Verbänden sehen, doch es blieb ihr versagt, denn sie hatte sich einen Schutzmantel aus Stein umgelegt der dies verhinderte.
Der Druide war aber der Heilkunst mächtig wie man schon mehrmals an diesem Tag gesehen hatte und brachte Caladuris wenigstens wieder zur Besinnung.
Später würden seine Wunden in In´lais richtig versorgt werden müssen.
Daria empfahl ihm sich doch nun im Hintergrund zu halten. Es nütze schliesslich niemandem wenn er an diesem Tag sein Leben liesse. Dieser Aussage stimmte der Trupp ausnahmslos zu. Und obwohl es Caladuris nicht zu gefallen schien, scheidete er sein Schwert und nahm seinen Bogen vom Rücken um aus der Entfernung gegen mögliche Angreifer kämpfen zu können.
Doch da kamen keine Angreifer mehr. Was sie jedoch fanden war ein Raum, der schien als wäre er bis vor kurzem noch bewohnt worden.
Sie sahen sich um, sahen unter den dort stehenden Altar und Daria untersuchte noch einige Vasen und Tonkrüge.
Was sie in einer der Vasen versteckt fand war ein kleines Notizbuch. Es muss so eine Art Tagebuch und zeitgleich ein Auftrag auf Vergeltung sein.
Gemeinsam lasen sie alle den Inhalt und beschlossen erstmal zurück zu kehren nach In´lais um sich dort über ihr weiteres Vorgehen zu beratschlagen….
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Nymphadora Eryn

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BeitragThema: Verbannung aus In´laris   Fr 25 Okt 2013 - 13:37

Als Daria am nächsten Morgen erwachte, war von Ly´thar keine Spur im Baumhaus. Scheinbar war er schon früh aufgestanden und hinaus gegangen.
Neugierig begab sie sich zu einem Fenster und spähte hinaus.
Auf einer Plattform, in der Mitte des Elfendorfes entdeckte sie seine, für sie mittlerweile unverkennbare Statur.
Auch das silbergraue Haar welches ein anderer Elf trug war ihr bekannt.
Die beiden waren nicht allein, einige andere Elfen standen herum, vermutlich sprachen sie gerade über das Notizbuch, welches Daria in der Höhle gefunden hatte.
Daria ging zu ihrer Tasche und wühlte darin herum bis sich schliesslich das kleine Buch hervorholte.
Sie legte die Stirn in Falten. *Seltsam, warum hatte Ly´thar es nicht einfach mitgenommen um es seinem Vater zu zeigen? Na dann würde sie es ihm eben bringen. *
Sie wusch sich und kleidete sich schnell an bevor sie sich auf den Weg zu der Plattform machte.
Dort angekommen ging sie langsam an den Wachen vorbei und auf die Gruppe zu. Laut schienen sie zu diskutieren.
Isendur hatte das Wort gerade an Ly´thar gerichtet und seine Körpersprache deutete für Daria darauf hin, dass er in diesem Punkt keinen Widerspruch duldete.
Als Daria dann das Gefühl hatte sprechen zu können, begrüsste sie die Gruppe – ein beklemmendes Gefühl, irgendwas schien nicht zu stimmen.
Sie übergab Ly´thar das kleine Notizbuch welches sie am Tag zuvor gefunden hatten und bat ihn in etwas abgehackten und verkrampten elfisch darauf zu achten.
Ihr versuch sich den Gepflogenheiten anzupassen stiess bei Isendur nur auf Missbilligung.
Ly´thar verteidigte sie indem er bemerkte, dass er ihre Aussprache schon sehr gut fand.
Wie dem auch sei …
Ly´thar schlug das Buch auf und lass die darin verfassten Zeilen der ganzen Gruppe vor.
Als er schliesslich geendet hatte, trat eine kurze Stille ein.
Die anwesenden schienen zu überlegen, was das geschriebene Wort wohl zu bedeuten hatte und einige erhoben ihre Stimme um darüber zu beratschlagen.
Doch in diesem Moment schnitt Isendur ihnen das Wort ab. Er war nicht bereit die Angelegenheiten seines Volkes in Anwesenheit eines Menschen zu erörtern.
Und schon im nächsten Moment verkündete er Daria, dass sie das Dorf zu verlassen hatte.
Bestürzt und wütend nahm Daria diese Entscheidung nicht einfach so hin, sondern begann mit Isendur zu diskutieren.
Mittlerweile lag das bei ihnen wohl an der Tagesordnung.
Sie konnte es einfach nicht fassen. Noch vor wenigen Tagen hatte er ihr ein Haus ins Dorf bauen lassen wollen und ihr eingeräumt in Begleitung von Ly´thar und Caladuris auch hin und wieder nach Sturmbergen reisen zu dürfen und nun sowas.
Doch Isendur lies nicht mit sich diskutieren und so fügte sich Daria schliesslich doch in ihr Schicksal.
Das was ihr dabei Trost spendete war die Gewissheit, das Ly´thar sie begleiten würde.
Sie ging in das Baumhaus und packte wutschnaubend ihre wenigen Habseeligkeiten die sie besass.
Draussen an der Feuerstelle wartete Shahnya und auch Ly´thar war dort in ein Gespräch mit dem Druiden Cirarin vertieft.
Wehmütig und bestürzt machte sie ihre Runde durch den Raum bis sie sicher war dass sie nichts vergessen hatte. Nichts würde daran erinnern, dass sie einst hier gewesen war.
Noch einmal tief durchatem und dann wieder hinaus …
Gemeinsam machte sie sich mit Shahnya und Ly´thar auf den Weg durch den Nebelwald. Darias Stimmung war bedrückt und das zeigte sich deutlich an ihrem Gesichtsausdruck.
Ly´thar verband ihr sorgfältig die Augen und führte sie behutsam an der Hand durch den Wald.
Durch Darias vorübergehende Blindheit war ein schnelles vorankommen unmöglich und so zogen sich die Stunden hin, bis sie weit genug vom Dorf entfernt waren dass Ly´thar ihr die Augenbinde wieder abnehmen konnte.
Blinzelnd wurde sich Daria ihrer Umgebung wieder bewusst. Mittlerweile stand die Sonne schonwieder tief am Himmel und Daria wollte fast um eine Pause bitten als Ly´thar sich schon zu Shahnya wand um sich von ihr zu verabschieden.
Im ersten Moment verwirrt begriff Daria schnell, dass sie nicht mehr weit von Sturmbergen entfernt sein konnten wenn Shahnya sich von ihnen trennen würde um ihren Weg nach Rua´ren fortzusetzen.
Ly´thar und Daria sahen sich einen Moment an. Ihm war Darias Bedrücktheit nicht entgangen nur fand er es scheinbar unpassend die genauen Gründe vor Shahnya zu erörtern.
Daria fand es schrecklich, dass sie beide aus In´lais fortgeschickt wurden, denn sie sehnte sich endlich nach einem Zuhause.
Ly´thar gab ihr Hoffnung in dem er ihr sagte, dass Isendur nicht gesagt habe, dass sie nicht mehr zurück kehren dürften.
Da hatte er wohl recht und so konnte Daria sich doch zu einem kleinen Lächeln hinreissen lassen und ging mit Ly´thar an ihrer Seite immer weiter Sturmbergen entgegen…
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Nymphadora Eryn

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BeitragThema: Re: Ly'thar und Daria   Fr 25 Okt 2013 - 13:49

In Sturmbergen angekommen suchen sich Ly´thar und Daria ein Zimmer für die Nacht.
Zuerst versuchten sie es in der Taverne „Zur Weinlaube“ und Daria musste Ly´thar erst erklären, dass sie ihr ursprüngliches Zimmer nicht mehr besass. Immerhin hatte Faen sie eingeladen bei ihr zu wohnen. Und seit ihrer Flucht aus Sturmbergen und Faens Besuch in Inlais hatte sie ihn nicht mehr gesehen. Zudem besass sie auch keinen zweiten Schlüssel um sich Zutritt zu dem Zimmer zu verschaffen.
Nach einem kurzen Gespräch mit der Schankmaid der Taverne bekamen sie eines der kleineren Zimmer zugewiesen. Es war nicht sehr gross und eigentlich nur für eine Person gedacht aber für die ein oder andere Nacht dürfte es wohl reichen.
Endlich … Daria konnte wieder in einem richtigen Bett schlafen und morgen würde sie sich auf dem Markt ein Nachtgewand besorgen.
Es dauerte nicht lange bis Daria sich ins Bett fallen lies. Und Ly´thar für den es scheinbar schon zur Selbstverständlichkeit wurde bei Daria seine Reverie zu halten tat es ihr gleich.
Das störte Daria aber mittlerweile nicht mehr. Ja langsam hatte sie wirklich Gefühle für ihn entwickelt. Auch wenn diese zarte Knospe der Zuneigung schon seit Tagen in ihr wuchs konnte sie es sich nun langsam eingestehen. Schon vorher genoss sie seine Nähe und auch seine Umarmungen doch er schien sich langsam auch einen tieferen Platz in ihrem Herzen zu erkämpfen.
Dicht an Ly´thar gekuschelt schlief sie in dieser Nacht etwas unruhig. Sie hatte die Abweisung der Elfen und die Wanderung zurück nach Sturmbergen noch nicht verarbeitet.

Der nächste Morgen kam früh. Für Darias Geschmack zu früh wenn man bedachte, dass sie nicht sonderlich gut geschlafen hatte. Aber es half nichts. Sie wuschen sich und Daria glättete ihre Kleider während Ly´thar seine Waffen anlegte und sie unter seinem Umhang verbarg.
Gemeinsam frühstückten sie noch im Schankraum der Taverne bevor sich Daria auf dem Markt etwas umsehen wollte und Ly´thar einen Ausflug zum Waldrand machte um seinem Bewegungsdrang nachzugeben.
Auf dem Markt herrschte reges Treiben. Daria genoss es das wuselnde Volk zu beobachten, die Düfte der frischen Backwaren und Früchte einzuatmen und dem Geschwätz der Frauen zu lauschen.
Ja sie hatte es vermisst. Aber nicht so sehr wie sie vermutet hatte.
Sie dachte einen Moment an Faen. Ihn würde sie vermissen. Aber ihr Freund aus früheren Tagen, da war sie sich sicher, würde stets an ihrer Seite bleiben auch wenn sie ihn nicht sehen konnte wenn sie ihn brauchte war er da.
Und Tarabas. Wo steckte er nur? Ihn hatte sie schon ewig nicht mehr gesehen. Doch von Faen wusste sie, dass Tarabas ein Heim für sich und Melina schaffen wollte bevor sie in Sturmbergen ankäme.
Weiter betrachtete sie sich die Auslage bis sie bei einer Stoffhändlerin ankam. Diese hatte sogar einige Hosen, Hemden und Unterkleider.
Genau das was Daria suchte. Sie erstand eine Kurzes lockeres Baumwollhemd und eine etwas dickere Unterhose mit einem kurzen Bein daran.
Nach ihrem erfolgreichen Einkauf machte setzte sie sich versonnen lächelnd an den Rand des Marktplatzes von Sturmbergen um auf Ly´thar zu warten. Inzwischen waren schon knapp 2 Stunden vergangen und er wollte so bald es ging zurück sein.
Während sie so da sass und wartete wurde sie von Arlyne entdeckt und freundlich begrüsst.
Sie wollte von Daria wissen ob sie etwas von einem Tumult in der Amtsstube wusste von dem man in der Bevölkerung munkelte. Daria stellte sich unwissend und versuchte ihrerseits herauszufinden was man unter den Bewohnern Sturmbergens schon verbreitete und was Arlyne bereits wusste.
Doch das ganze gestaltete sich schwieriger als gedacht. Scheinbar witterte Arlyne, dass Daria etwas vor ihr verbarg denn Arlyne war nicht Dumm und zudem blickte Daria sich immer wieder verstohlen nach Ly´thar um.
Als Daria, Arlyne gerade gestand dass sie zwar etwas davon mitbekommen habe, aber nicht wisse wie viel sie davon Preis geben dürfe trat Ly´thar aus dem Schatten der Bäume hervor und an die beiden Frauen heran.
Aber auch das half Arlyne nichts, denn Ly´thar war ihr gegenüber misstrauisch. Erst als Daria ihm versicherte Arlyne schon lange zu kennen und ihr auch vertraute gestand Ly´thar ihr zu einige Dinge zu erfahren.
Doch schien das erfahrene Arlyne nicht zu genügen. Für den Moment jedoch sollte es erstmal genügen.
Der restliche Tag verlief recht ereignislos und bald kehrten sie in die Taverne zurück.
Daria zeigte Ly´thar was sie sich auf dem Markt gekauft hatte und zwang ihn sich umzudrehen und die Augen zu schliessen während sie sich umzog. Nach einer kleinen neckischen Diskussion tat er ihr den Gefallen und Daria konnte sich in Ruhe umkleiden. Als sie fertig war und Ly´thar sich wieder zu ihr herum drehte staunte er nicht schlecht. Was sie da trug offenbarte ihre schlanken Beine und Arme. Auch einen kleinen Teil ihres Bauches konnte man sehen wenn sie sich reckte.
Auch diese Nacht verbrachte sie gemeinsam in dem kleinen Zimmer und der nächste Morgen verlief auf die selbe Art und Weise wie der voran gegangene.
Während Ly´thar sich in den Wäldern, die Sturmbergen am nächsten lagen, etwas Bewegung verschaffte, trottete Daria die bewohnten Gebiete.
Von Neugier getrieben entdeckte sie durch Zufall ein kleines Dickicht welches einen Weg verbarg und hinter dem Dickicht eröffnete sich ihr eine wunderschöne Kulisse mit einem kleinen See und einem Wasserfall. Rundherum standen Bäume und Daria kam ein hervorragender Gedanke. Es würde Ly´thar sicher Freude bereiten.
Sie eilte zurück in die Stadt und in die Taverne, wo sie dem Wirt Auftrug ihr einen Picknickkorb mit viel Obst, etwas Brot, Fleisch und Getränken zu bereiten. Sie bezahlte ihm den Preis den er nannte und legte noch einige Taler oben drauf. Sie erklärte ihm, dass sie den Korb am späten Nachmittag bräuchte und ihn dann auch abholen wolle. Nachdem das geregelt war ging sie auf den Markt und in den Kontor um sich ein Zelt und Schlafmatten zu besorgen.
Mit Zelt und Matten bewaffnet ging sie wieder zu dem Ort zurück um sie dort aufzubauen. Sie sammelte Steine und Hölzer für ein Lagerfeuer und legte schon alles bereit. Mit etwas magischer Hilfe zog sie zwei umgefallene Baumstämme heran und drapierte sie zu einer Sitzgelegenheit am Feuer.
Ihr Werk betrachtend nickte sie zufrieden und eilte abermals zurück nach Sturmbergen.
Lange durfte es wohl nicht mehr dauern bis Ly´thar zurück kam und so musste sie sich sputen.
Als sie in der Taverne ankam war ihr Picknickkorb glücklicherweise schon fertig. Eiligst nahm sie ihn an sich und nachdem sie ausser Sicht neugieriger Blicke war rannte sie sogar zu dem schönen Fleckchen Erde zurück. Sie entfachte das Feuer, hängte das Fleisch zum braten darüber und stellte den Korb mit dem restlichen Essen und Getränken in den Zelteingang.
Kurz hielt sie inne um ihr Werk zu betrachten. Innerlich nickend war sie sich sicher, dass es Ly´thar gefallen würde.
Sie wurde nicht enttäuscht. Sie führte Ly´thar an besagten Ort und bat ihn die Augen geschlossen zu halten. Als er diese wieder öffnen durfte war er einen Moment sprachlos. So etwas schönes und das auch noch so nahe an der Stadt. Damit hatte er nicht gerechnet. Diese Nacht wollte Daria mit ihm dort verbringen. Inmitten der Natur unter dem klaren Sternenhimmel. Sie machte sich wirklich Gedanken wie man einen Waldelfen unter Menschen glücklich machen konnte und für diesen Abend hatte sie es geschafft.
Sie blieben nicht den ganzen Abend allein, irgendwann trat ein junger Hexer der sich Morpheus nannte zu ihnen und wärmte sich etwas am Feuer. Doch lange hielt es ihn nicht bei ihnen was den beiden auch ganz recht war.
Am nächsten Tag erwachten beide erholt und nachdem Ly´thar, Daria geholfen hatte die Dinge wieder nach Sturmbergen zurück zu tragen machte er sich zu seinem mittlerweile allmorgendlichen Waldlauf bereit.
Daria setzte sich derweil in den Tavernengarten und genoss den schönen Vormittag…..

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BeitragThema: Der Lebensbaum   Fr 25 Okt 2013 - 13:51

Gemütlich saß sie im Tavernengarten und lernte mal wieder elfische Vokabeln. Langsam aber sicher prägte sie sich die Wörter immer besser ein und auch ihre Aussprache wurde besser, zumindest bei den häufiger verwendeten Worten.
Völlig vertieft in ihr Buch bemerkt sie erst garnicht das Faen vorbei kommt, bis er sich mit einem Räuspern bemerkbar macht.
Sie blickt über die Schulter und strahlt über das ganze Gesicht als sie ihn sieht. Sofort legt sie ihr Buch beiseite und fordert Faen auf sich doch zu ihr zu setzten.
Sacht muss er lachen und folgt ihrer Einladung ohne lange darüber nachzudenken.
Gerade, als sie sich etwas zu trinken bestellt hatten und in ein nettes Gespräch vertieft waren erblickten sie Morgan und Darry die miteinander sprachen.
Daria dachte sich nichts dabei und wand sich wieder Faen zu, bis sie ihren Namen hörte.
Die Stirn in Falten gelegt verweilte ihr Blick einen Moment auf Morgans Rücken.
Darry, der Daria bisher noch nicht offiziell vorgestellt wurde, trat an den Tisch der beiden heran und grüsste sie freundlich. Er erkundigte sich bei Daria ob sie diejenige, welche sei was Daria zwar irritierte, sie jedoch bestätigte.
Darry blickte sich einen Moment um als scheine er nach etwas oder jemandem Ausschau zu halten aber scheinbar sah er nicht was er suchte.
Die Frage nach dem Wen oder Was wurde im nächsten Augenblick geklärt denn er fragte Daria wo der Prinz der Elfen, unter den Menschen nannte man ihn Silberpfeil, steckte.
Etwas verwirrt über diese Frage erklärte Daria ihm wahrheitsgemäß, dass Ly´thar sich derzeit nicht in Sturmbergen aufhalte, sie ihn jedoch jeden Moment zurück erwartete.
Morgan, die sich noch ausserhalb des Tavernengartens befand liess immer wieder Spitzen gegen Daria und Ly´thar los. Anfangs ignorierend konnte Daria irgendwann ihre Ohren vor den Unverschämtheiten nicht mehr verschliessen und ging darauf ein. Sie bezeichnete Morgan als unhöflich und verstand garnicht was überhaupt ihr Problem war.
Morgan versuchte es ihr, wenn auch nicht gerade freundlich, zu erklären. Doch das half wenig, für Daria waren ihre Gründe nicht nachvollziehbar.
Nachdem beide von Darry ermahnt wurden, damit er die Angelegenheit klären konnte beschloss Daria die Feindseeligkeiten einfach zu ignorieren und konzentrierte sich wieder auf den Fähnrich.
Faen saß mehr oder weniger unbeteiligt neben Daria und lauschte dem Gespräch.
Doch was der Fähnrich ihr nun mitzuteilen hatte war für Daria unfassbar.
Sie schaute ihn mit ungläubigem und zugleich verständnislosem Gesichtsausdruck an.
Ly´thar sollte Sturmbergen und Umgebung verlassen und ihm war es in nächster Zeit verboten die Ländereien des Fürstentums zu betreten.
Das saß. Daria wollte den Grund dafür erfahren, doch Darry liess weder mit sich reden noch sah er Daria als wichtig genug an ihr die Entscheidung des Fürsten zu erklären.
Er verabschiedete sich noch höflich und ging dann, Morgan vor sich herschiebend, in Richtung Sturmbergen – Hafen.
Völlig fassungslos sah Daria zu Faen herüber. Dieser machte ein ernstes Gesicht und wirkte für einen kurzen Moment nachdenklich.
Immer wieder blickte Daria sich suchend um. Allmählich wurde sie ziemlich unruhig und rutschte auf ihrem Hintern hin und her. Sie hoffte inständig Ly´thar VOR den Gardisten zu finden.
ENDLICH – Ly´thar trat aus einem Schatten heraus und kam lächelnd auf die beiden zugelaufen.
Daria sprang auf, drückte sich an Faen vorbei, der in diesem Moment ein recht unbequemes Gesicht machte, und ging Ly´thar zügig entgegen.
„Wir müssen hier weg“ was alles was sie ihm zur Begrüssung entgegenbrachte.
Ly´thar verstand nicht was sie meinte und wollte es von Ihr erklärt haben. Doch Daria und Faen waren beide der Meinung, dass sie erst einmal ein Stück gehen sollten, bevor sie ihm alles in Ruhe erklärten.
Daria wollte Faen eigentlich nicht schon wieder verlassen, nicht so schnell, denn der Tag hatte so herrlich begonnen. Also bat sie ihn, Sie zu begleiten.
Natürlich begleitete er sie, jedoch nur bis zum Waldrand wollte er gehen.
Welch ein Glück, denn während Daria, Ly´thar die Geschehnisse erklärte und ihm erzählte was der Fürst veranlasst hatte begann die Erde zu beben. Dicke Gesteinsbrocken brachen links und rechts von den Felswänden ab und stürzten auf sie herab. Nur knapp entkamen sie diesen. In diesem Moment erschienen 3 riesige Fleischgolems und die drei traten den Rückzug an.
Doch da. Eine neuerliche Gesteinslawine und diesmal war Daria nicht schnell genug. Ihre Robe wurde zerrissen und ihr Knöchel hart getroffen.
Sie schleppte sich hinter einen Baumstamm wo sie geschützt ihre Wunden versorgen konnte.
Während Faen den Weg sicherte und Daria ihre Wunden versorgte, trat Ly´thar besorgt an sie heran. Er gab ihr einen kleinen Heiltrank um ihr den Schmerz zu nehmen und half ihr, die tiefe Wunde an ihrem Fussknöchel zu verbinden.
Die Fleischgolems wirkten als würden sie etwas bewachen, und die drei berieten, wie sie an ihnen vorbei kommen sollten.
Daria legte Schutzzauber über sie alle, auch Ly´thar wirkte etwas seiner Elfenmagie und Faen nahm noch das ein oder andere Elixier.
Daria sollte sich im Hintergrund halten und humpelte mit ihrem verletzten Bein hinter den beiden her.
Bewaffnet versuchten sich die drei an den Fleischgolems vorbei zu schleichen.
Bis plötzlich ein Tumult losbrach und die drei gleich von zweien dieser riesigen Kreaturen angegriffen wurden.
Daria konzentrierte sich und schleuderte einen Feuerball auf den hinteren ab währen Faen den forderen erlegte.
Hinter ihr war ebenfalls Kampflärm zu hören wo Ly´thar sich mit dem riesigen Ungetüm maß.
Als es ruhig um sie wurde erkundigte sich Daria nach Faens befinden, dieser hatte jedoch nur einige Kratzer ab bekommen.
Sie drehte sich schwer atmend zu Ly´thar um.

SCHOCK…

Leblos lag er dort auf dem Boden. Alles vergessend rannte Daria zu ihm hin. Lauschte seinem schwachen, kaum mehr vorhandenen Herzschlag und kramte mit zittrigen Fingern eine kleine Phiole mit einem Heiltrank heraus um ihn diesen in den Mund zu träufeln.
Tränen liessen ihre Sicht verschwimmen.
Wie aus dem nichts tauchte ein Späher der Waldelfen auf. Und noch einer… und noch einer…
Innerhalb von wenigen Sekunden waren die drei umzingelt und einer der Späher trat auf Ly´thar zu und wollte ihn hoch nehmen.
Daria hielt Ly´thars Hand und deutete so, dass sie nicht bereit war ihn allein gehen zu lassen.
Der Späher verstand. Ihr und Faen wurden die Augen verbunden und von weiteren Spähern durch den Wald geführt.
Ly´thar wurde von zweien getragen.
Es vergingen einige Stunden und mit Darias verletztem Bein war es garnicht so einfach blind durch den Wald zu waten.
In In´lais angekommen stimmten die Elfen einen Trauergesang an und Ly´thar wurde an einen magischen Ort, den Mittelpunkt des Lebensbaumes gebracht und abgelegt.
Daria und Faen wagten es nicht diesen heiligen Ort zu betreten und so blieben sie in gebührendem Abstand stehen.
Daria liess sich auf dem Weg nieder, denn ihre Knie gaben unter ihr nach. Unruhig und zitternd sass sie stumm da, Faen an ihrer Seite und beobachtete das Schauspiel.
Es dauerte eine Weile doch irgendwann regte sich was in dem heiligen Feld.
Ly´thar erwachte wieder und langsam schaute er sich um.
Als er Daria und Faen erblickte kam er langsam und wackelig, mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen auf sie zu.
Daria konnte es kaum fassen. Sie stand auf streckte die Arme nach Ly´thar aus und nahm ihn fest in die Arme als er endlich bei ihr war.
Der Damm brach und Daria liess laute Schluchzer hören.
Für diesen Abend hatten sie genug erlebt. Sie luden Faen ein mit ihnen zu essen und bei ihnen zu übernachten ….

Am nächsten Tag, Daria stand gerade an der Feuerstelle und kochte einen Eintopf. Wurden sie von dem Elfen Cirarin besucht und darauf hingewiesen, dass Daria den Ort Inlais am nächsten Tag wieder zu verlassen hatte.
Auch war er nicht begeistert Faen bereits zum zweiten Mal als Gast dort zu haben.
Alles diskutieren half nicht, die Entscheidung stand fest. Da sich Isendur derzeit auf reisen befand hatte Ly´thar auch nicht die Möglichkeit mit seinem Vater nochmals über die Angelegenheit zu sprechen.
Bevor Faen sie an diesem Tage verliess, schenkte er Daria und Ly´thar jeweils einen magischen Edelstein.
Er erklärte Ihnen, dass diese Steine, sollten Daria und Ly´thar wirklich zusammengehören und den Ort ihres Glücks gefunden haben, hell zu leuchten beginnen würden.
Daria war völlig gerührt von dieser Geste Faens und umarmte ihn herzlich. Dieser gluckste und schickte sie zu Ly´thar zurück.
Sie verabschiedeten sich von Faen und Ly´thar baute aus kleinen winzigen Lederstücken und Bogensehnen kleine Beutel damit jeder von Ihnen einen der Steine um den Hals tragen konnte.
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BeitragThema: Re: Ly'thar und Daria   Fr 25 Okt 2013 - 13:51

Am nächsten Morgen, Ly´thar war schon früh ins Dorf gegangen, besieht sich Daria seufzend ihre Roben. Sie würde sich neue Kleidung besorgen müssen. Zwar hatte Arlyne eine Bestellung für sie entgegengenommen nur würde sie so schnell nicht mehr nach Sturmbergen gelangen.
Abermals seufzt sie. Vielleicht könnte sie Faen einmal bitten ihre Kleidung bei Arlyne abzuholen.
Sie begann ihre Sachen zusammen zu suchen und strich das Bettzeug glatt. Es war so nett, dachte sie sacht lächelnd, Ly´thar hatte wirklich dafür gesorgt, dass sie ein Bett hatte und nur nach einer Nacht mussten sie schon wieder fort.
Demut und Trauer war das Stimmungsgemisch mit dem sie das Baumhaus Ly´thars verliess.
Unten angekommen sassen Caladuris und eine ihr noch unbekannte Elfe an der Feuerstelle.
Das war die Idee. Caladuris konnte ihr sicher sagen woher sie neue Kleider bekam.
Gleich fragte sie ihn ob es möglich sei einen Boten nach Sturmbergen zu schicken oder einen der Schneider im Dorf zu fragen ob ihr jemand was schneidern konnte.
Caladuris bat sie, sich einmal vor ihn hin zu stellen. Mit den Augen nahm er mass und bat sie dann einen Augenblick zu warten.
Er ging in die Kleiderkammer der Elfenwache.
Nach einiger Zeit kehrt er zurück und überreicht ihr ein ganzes Bündel mit Kleidung. Im selben Moment trifft auch Ly´thar auf die Gruppe und schmunzelt als er das bemerkt.
Daria entschuldigt sich einen Moment und gibt Ly´thar im vorbeigehen noch einen Kuss auf die Wange.
Kurz blickt er ihr noch glücklich lächelnd hinterher, dann wendet er sich Caladuris und der anderen Elfe zu und Daria entschwindet in das Baumhaus.
Oben angekommen streift sich Daria die Robe über den Kopf und legt die Kleidungsstücke an die Caladuris ihr gegeben hat.
Beides passt, doch die eine Rüstung schnürt scheinbar ihre Brust ab und sie fühlt sich darin nicht wohl. Also legt sie die andere an und siehe da… sie passt wie angegossen. Hmm.. scheinbar passt sie doch in die Kleidung der Elfen.
Als sie sich nun auch noch den Umhang anlegt und das restliche Bündel Kleider wieder an sich nimmt fühlt sie sich sichtlich wohl in ihrer Haut.
Wenn man sie nun betrachtet wirkt sie wesentlich zierlicher als unter ihrer weiten Magierroben.
Sie geht wieder zu den anderen hinunter, dabei hat sie das Bündel Kleidung für Caladuris im Arm und ihren Beutel geschultert.
Heute würden sie In´laris wieder verlassen müssen und sich einen neuen sicheren Ort suchen bevor sie sich, nach einigen Stunden schlaf, auf den Weg machen um den Hinweisen des Hashart nachzugehen.
Also begleitete Caladuris, Ly´thar und Daria durch den Nebelwald.
Sie kamen an einem Platz an, sahen sich um und fühlten sich einfach nicht wohl, also wanderten sie weiter und besuchten noch einige andere Plätze. Nach mehreren Stunden kamen sie auf eine kleine versteckte Lichtung. Ly´thar und Daria waren sich gleich einig.
Mittlerweile schienen sie sich recht gut zu kennen.
Beide nahmen die kleinen Steine, welche jeder von Ihnen am Hals trug, aus ihren Beuteln und hielten sie nebeneinander.
Die Steine begannen sanft zu glimmen.
Nicht perfekt, aber ein guter Ort für den Anfang.
Zufrieden und glücklich einen Ort gefunden zu haben nahmen sich Ly´thar und Daria in den Arm.
Sie bedankten sich bei Caladuris und verabschiedeten Ihn.
Am nächsten Morgen wollte er zurück kommen um sie für die Expedition abzuholen.
Ly´thar und Daria bauten ein kleines Lagerfeuer auf und richteten sich eine Schlafstätte ein.
Noch eine Weile sassen sie am Feuer beisammen und unterhielten sich ruhig, bis sie irgendwann einschliefen oder in die Reverie traten….
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Nymphadora Eryn

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BeitragThema: Re: Ly'thar und Daria   Fr 25 Okt 2013 - 13:52

Früh am nächsten Morgen erscheint Caladuris auf der Lichtung.
Scheinbar hatten sich schon einige Abenteurer, unter anderem auch Bewohner Sturmbergens, eingefunden um an der Expedition in den Düsterwald teilzunehmen.
Mit Ly´thar und Caladuris an ihrer Seite betrat Daria den Treffpunkt.
Ihr Blick fiel einen Moment auf Faen und sie schenkte ihm ein herzliches Lächeln.
Caladuris erklärte worum es ging, wo es hingehen sollte und wonach sie suchten. Dazu bat er Daria einige Zeilen aus dem Tagebuch des Hashart vorzulesen.
Sie holte das kleine schwarze Notizbuch heraus welches sie nur Tage zuvor gefunden hatten und schlug es relativ mittig auf.
Sie las die Beschreibung der drei Steine vor und die Beschreibung des Orten an dem man diese wohl finden sollte.
Einige Abenteurer wollten wissen worauf sie sich gefasst machen müssten.
Das war eine schwierige Frage und Caladuris ging offen mit dieser Unwissenheit um. Man musste sich einfach auf alles gefasst machen.
Immerhin war dieser Magier sogar bereit die wertvollen Einhörner zu töten und deren Blut zu trinken.
Nach einer Weile des beratens machte sich die Gruppe auf den Weg in den Düsterwald.
Faen schlug vor einen Bogen zu laufen um das Gebiet der Riesen zu umgehen. Diesen Vorschlag hielten die meisten der Gruppenmitglieder für klug und so folgten sie seinem Rat.
Einzigst Shahnyâ verstand das aufsehen nicht und beteuerte einen wesentlich kürzeren Weg zu kennen, welcher zudem auch noch sicher genug für die kleine Gruppe war.
Ihre Worte blieben ungehört, denn man wollte den Weg den man bereits gegangen war nicht zurück gehen und die Gruppe war auch nicht bereit sich aufzuteilen.
Nachdem sie einige Stunden gegangen waren und auch schon eine kleine Rast hinter sich hatten entdeckten Faen und Caladuris eine Gruppe von Ork-Kriegern.
Geduckt schlichen sie sich an diese heran, während sie dem Rest der Gruppe deutete in Deckung zu bleiben. Daria hielt sich nahe bei Ly´thar.
„Bleib dicht hinter mir“ befahl er ihr. Den Kommentar hätte er sich sparen können, Daria käme garnicht auf die Idee sich von Ihm zu entfernen. Da Faen und Caladuris sich in der Nähe der Ork-Krieger befanden war Ly´thar ihr einziger und zudem noch favorisierter Zufluchtsort.
Ein Kampf brach los und Faen, Caladuris, Ly´thar, Shahnyâ und die anderen stellten sich den Gegnern in den Weg.
Die meist gezogene Waffe in dieser Zeit war wohl der Bogen und die Treffer saßen.
Nicht lange und der Kampf war gewonnen und 6 Ork-Krieger lagen tot auf dem Boden.
Nun war die Gruppe noch aufmerksamer als zuvor und schlugen sich weiter durch die Wälder bis sie schliesslich, nach einigen Stunden strammen Fussmarsches im Düsterwald angelangten.
Faen führte sie zu einer Steinkonstellation. Wenn man sich umsah schien es nirgends etwas ungewöhnliches zu geben.
Sicherlich es war still um sie herum, aber dieses Verhalten war für die Tiere des Waldes nur natürlich wenn man bedachte das sich ungewöhnlich viele Menschen, Halb-Elfen, Elfen und Hin im Wald herum trieben.
Faen, Caladuris und Ly´thar besahen sich die Steine und auch Daria trat an die Steine heran, berührte sie mit der flachen Hand, schloss einen Moment die Augen und versuchte ein Gespür für die magischen Schwingungen zu bekommen.
Doch da war nichts. Nach einem Moment der Konzentration öffnet Daria wieder die Augen. Ly´thar sieht sie fragend an und als sie nur mit ihrem Kopf schüttelt weiss er schon, dass sie hier an dem falschen Ort sind.
Die Gruppe macht sich auf um weiter und tiefer in den Düsterwald hinein zu gehen. Ungefähr nach einer Stunde kommen sie auf eine Lichtung. Sofort werden sie von 3 Ork-Kriegern angegriffen.
Faen und Shahnyâ an forderster Front kämpften um ihr Leben.
Daria lies hecktisch einige Feuerbälle auf den hinteren der drei Ork-Kieger fliegen. Die geballt Kraft der Explosionen war so heftig, dass Shahnyâ und Faen ebenfalls verletzt wurden.
Nachdem die Ork-Krieger besiegt wurden, sackte Shahnyâ in sich zusammen. Sofort war Ly´thar an ihrer Seite um ihr bei der Versorgung ihrer Wunden behilflich zu sein.
Daria, Faen und Caladuris gingen auf die Steinformation zu die ihnen nun ins Blickfeld gerückt war.
Daria spürte die magischen Schwingungen schon während sie noch auf die Steinformation zu ging.
An den Steinen angekommen untersuchte jeder für sich die Steine.
Daria fiel sofort der Text auf einem der grösseren Steine auf.
Caladuris drehte auch noch, wohl aus seiner Intuition heraus, den kleineren herum und fand einen zweiten Text.
Eine Wegbeschreibung zum nächsten Hinweis.
Nach einer kurzen Beratschlagung errichteten sie sich ein kleines Lager in der Nähe des Steinkreises.

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Nymphadora Eryn

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BeitragThema: Re: Ly'thar und Daria   Fr 25 Okt 2013 - 13:52

Am frühen Morgen weckt Daria leise Ly´thar.
Es war bereits niemand mehr im Lager zu sehen und so wollte auch Daria nicht weiter dort lagern und bat Ly´thar mit ihr zusammen zurück zu ihrem eigentlichen Lagerplatz zu gehen.
Dieser willigte ein und gemeinsam machten sie sich auf den Weg in den Nebelwald.
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Nymphadora Eryn

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BeitragThema: Re: Ly'thar und Daria   Fr 25 Okt 2013 - 13:53

Am nächsten Morgen erwacht Ly´thar vor Daria. Um sie nicht zu wecken löst er sich ganz vorsichtig von ihr, gibt ihr einen Kuss auf die Stirn und begibt sich in den Nebelwald.
Er schaut sich nach brauchbaren Bäumen um.
Wofür? Nun Ly´thar würde Daria gerne einen Wunsch erfüllen.
Ein Zuhause will er ihr schaffen. Vorerst nur einen kleinen Unterschlupf. Eine kleine Hütte zum Schutz vor der Witterung.
Nur ein kleiner Raum, aber das würde ihr erstmal genügen.
Währenddessen erwacht auch Daria und blickt sich suchend nach Ly´thar um. Als sie ihn aber nirgends auf der Lichtung finden kann macht sie sich daran Feuerholz zu sammeln um das Feuer an ihrer Feuerstelle in Schach zu halten.
Gegen Nachmittag kehr Ly´thar zu Daria zurück und erzählt ihr, was er über den Tag gemacht hatte. Leider fehlten ihm die Richtigen Werkzeuge um schon Bäume zu fällen und das Holz zu bearbeiten.
Den Abend liessen die beiden wieder gemeinsam ausklingen und Daria äusserte den Vorschlag, dass sie am Morgen nach Sturmbergen aufbrechen könnten. Zwar dürfte Ly´thar nicht hinein, aber wenn sie sich im Verborgenen halten würden, könnten sie vielleicht Faen finden und ihn um Hilfe bitten….
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Ly'thar und Daria
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